Anthony Asquith
Werdegang
Anthony Asquith wurde am 9. November 1902 geboren und starb am 20. Februar 1968. Er war ein englischer Filmregisseur. Zu seinen bekannten Arbeiten zählte die Zusammenarbeit mit dem Dramatiker Terence Rattigan, aus der Adaptionen wie „The Winslow Boy" (1948) und „The Browning Version" (1951) hervorgingen. Weitere seiner Filme waren „Pygmalion" (1938), „French Without Tears" (1940), „The Way to the Stars" (1945) sowie eine 1952 entstandene Verfilmung von Oscar Wildes Stück „The Importance of Being Earnest".
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind zwei Filme von Anthony Asquith als Regisseur verzeichnet: „The Browning Version" aus dem Jahr 1951 und „Ernst sein ist alles" aus dem Jahr 1952, die deutschsprachige Fassung seiner Wilde-Adaption. Beide Titel liegen zeitlich nur ein Jahr voneinander entfernt, was auf eine besonders produktive Schaffensphase Asquiths zu Beginn der 1950er-Jahre schließen lässt. Genremäßig bewegen sich beide Filme zwischen Drama und Komödie. Es handelt sich ausschließlich um Kinofilme, Serienarbeiten sind nicht vertreten.
Einordnung
Die beiden vorhandenen Titel liegen fast fünfzig Jahre nach Asquiths Geburtsjahr, was zeigt, dass die im Katalog erfassten Werke aus seiner späteren Karrierephase stammen. Beide Filme werden bei uns gut bewertet: „The Browning Version" erreicht 7,6 von 10, „Ernst sein ist alles" 7,2 von 10, was einem Durchschnitt von 7,4 von 10 entspricht. Damit fällt die Bewertung beider Titel im oberen Bereich der Skala aus und liegt insgesamt recht nah beieinander, was auf eine konstante Qualität dieser beiden Werke innerhalb des Katalogs hindeutet.