Euphoria (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lisa Langseth |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-02-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwischen den Schwestern Ines und Emilie liegen Jahre ohne Kontakt, als Ines völlig unerwartet eine dringliche Einladung erhält. Emilie möchte, dass sie sie auf eine Reise begleitet, deren Ziel und Zweck sie im Dunkeln lässt. Widerstrebend sagt Ines zu. Das Reiseziel ist ein abgelegenes Chalet mitten im Wald, fernab von jeder Ablenkung. Erst dort wird Ines klar, warum ihre Schwester ausgerechnet diesen Ort gewählt hat. Was als Gelegenheit gedacht war, sich nach langer Zeit wieder näherzukommen, entwickelt eine Schwere, die mit einem gewöhnlichen Urlaub nichts mehr zu tun hat.
Entstehungsgeschichte
„Euphoria“ entstand 2018 unter der Regie von Lisa Langseth. Für die Hauptrollen der beiden Schwestern stehen Alicia Vikander und Eva Green vor der Kamera, ergänzt durch Charlotte Rampling und Charles Dance. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation – zwei Schwestern, die sich nach langer Trennung wiederbegegnen, an einem Ort, der bewusst von der Außenwelt abgeschnitten ist – zeigt, wie konsequent die Geschichte auf ein Kammerspiel zwischen wenigen Figuren zugeschnitten ist. Das Genre Drama und der Verzicht auf äußere Handlung deuten darauf hin, dass der eigentliche Konflikt im Inneren der Figuren und in ihrer Beziehung zueinander verhandelt wird. Die Besetzung mit vier profilierten Schauspielerinnen und Schauspielern für eine überschaubare Zahl an Rollen legt nahe, dass der Film auf Nähe und Konzentration setzt statt auf Breite. Dass Ines lange nicht versteht, warum sie an diesen Ort gebracht wurde, und die Handlung erst vor Ort eine „düstere Wendung“ nimmt, spricht für eine Erzählweise, die Informationen bewusst zurückhält und die Spannung aus dem allmählichen Begreifen der Hauptfigur zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich „Euphoria“ im mittleren Feld dramatischer Kammerspiele. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Dramas positioniert sich der Film über seine reduzierte Figurenkonstellation und die zurückgehaltene Auflösung als Werk, das auf emotionale Verdichtung statt auf äußere Ereignisse setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alicia Vikander als Ines
- Eva Green als Emilie
- Charlotte Rampling als Marina
- Charles Dance als Mr. Daren
- Adrian Lester als Aron
- Andreas Dubois als Traveller
- Mark Stanley als Brian
- August Zirner als Frank
- Katja Brenner als Nurse
- Harald Siebler als Spiritual guy
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Verfügbarkeit
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