Evilenko (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Grieco |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller, Historie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-04-16 |
| Budget | 9.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 87.760 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (137 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Sowjetunion der achtziger Jahre geht die Suche nach einem Mann um, der als "Monster vom Waldstreifen" in die Kriminalgeschichte eingehen wird: Ein Serienmörder, der über Jahre Kinder und Jugendliche tötet, während das Land selbst im Umbruch steckt. Im Zentrum steht Andrej Romanowitsch Jewilenko, aufgewachsen in einem Waisenhaus der Partei, später Lehrer für Geschichte und russische Literatur, ehe er als Bürokrat in den Dienst der Geheimpolizei tritt, die angesichts der Perestroika und ihrer liberalen Strömungen zunehmend nervös wird. Der Film verknüpft die Suche nach dem Täter mit der Frage, wie ein Mensch in diesem System zu dem werden konnte, was er wird, und deutet ihn als Symptom eines Staates, der individuelle Identität systematisch ausgelöscht hat und nun seinen eigenen Zerfall erlebt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David Grieco bei diesem 2004 entstandenen Kriminaldrama, das Elemente von Thriller und historischem Stoff verbindet. In den Hauptrollen sind Malcolm McDowell, Marton Csokas, Ronald Pickup und Frances Barber zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Genremischung aus Krimi, Drama, Thriller und Historie zeigt, dass es dem Film nicht um reine Spannungsdramaturgie geht, sondern um die Einbettung eines individuellen Verbrechens in einen größeren gesellschaftlichen Rahmen. Dass die Geschichte des Täters mit der eines ganzen Volkes im Umbruch parallel erzählt wird, verschiebt den Fokus weg von der reinen Tathandlung hin zu einer Frage nach Ursprung und System: Der Einzelne wird als Produkt einer Ordnung gezeichnet, die selbst gerade zusammenbricht. Diese Anlage macht aus dem Stoff weniger einen klassischen Serienkiller-Thriller als eine Studie über Identitätsverlust unter politischem Druck.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen der Titel offenbar kein größeres Publikum erreicht hat. Innerhalb des Genres historisch verankerter Kriminaldramen bleibt er damit ein Werk mit begrenzter, aber vorhandener Resonanz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Malcolm McDowell als Andrej 'Romanovic' Evilenko
- Marton Csokas als Vadim Timurovic Lesiev
- Ronald Pickup als Aron Richter
- Frances Barber als Fenja Evilenka
- Evgeniya Gladiy als Rulana
- Ihor Ciszkewycz als Novikov
- Fabrizio Sergenti Castellani als Tabakov
- Vladimir Levitskiy als Frolov
- Alexei Chadyuk als Ramemskij
- Viktor Glushkov als Nikitin
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Verfügbarkeit
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