F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Jewison |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-04-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.388.920 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (237 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cleveland in den 1930er Jahren: Johnny Kovak, Sohn ungarischer Einwanderer, verdient sein Geld als Fernfahrer. Als er nach einem Streik seinen Job verliert, sucht er Halt bei der Truckergewerkschaft FIST und beginnt dort einen Aufstieg, der ihn Stück für Stück nach oben trägt. Dabei schreckt er vor kaum einem Mittel zurück, auch Verbindungen zur Mafia gehören irgendwann zu seinem Weg. Aus dem entlassenen Fahrer wird ein gefeierter Vertreter der Arbeiterschaft. Doch der ehrgeizige Senator Madison beginnt, die Machenschaften innerhalb der Gewerkschaft zu untersuchen, und bringt damit Kovaks Stellung ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
Der 1978 entstandene Film wurde von Norman Jewison inszeniert. In den Hauptrollen sind Sylvester Stallone, Rod Steiger, Peter Boyle und Melinda Dillon zu sehen. Freigegeben ist das Drama ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Action, Krimi und Thriller zeigt, dass hier kein reines Sozialdrama erzählt wird, sondern ein Aufstieg, der mit den Mitteln des Genrekinos inszeniert ist: Spannung, Bedrohung und moralische Zuspitzung treffen auf die Geschichte eines Gewerkschaftsführers. Die Anlage der Handlung, vom entlassenen Arbeiter über den Aufstieg an die Gewerkschaftsspitze bis zur politischen Untersuchung, folgt der klassischen Form einer Aufstiegs- und Fallgeschichte, in der persönlicher Ehrgeiz und fragwürdige Kompromisse eng miteinander verknüpft sind. Dass eine Senatsuntersuchung den Ausgangspunkt für die Zuspitzung bildet, verweist auf ein Interesse an den Grauzonen zwischen Arbeiterbewegung, Macht und Kriminalität.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite oder eindeutige Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1978 sind mittlerweile 47 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Filmgeschichte der späten 1970er Jahre einordnet, in eine Zeit, in der Gewerkschafts- und Arbeiterthemen im amerikanischen Kino häufiger aufgegriffen wurden. Innerhalb der Kombination aus Drama und Krimi/Thriller steht er damit für einen Ansatz, gesellschaftliche Stoffe mit den Spannungsmitteln des Genrekinos zu verbinden.
Bilder




Besetzung & Stab
- Sylvester Stallone als John D. 'Johnny' Kovak
- Rod Steiger als Sen. Andrew Madison
- Peter Boyle als Max Graham
- Melinda Dillon als Anna Zarinkas
- David Huffman als Abe Belkin
- Kevin Conway als Vince Doyle
- Tony Lo Bianco als Anthony 'Babe' Milano
- Cassie Yates als Molly
- Peter Donat als Arthur St. Clair
- John Lehne als Mr. Gant
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Verfügbarkeit
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