Femme Fatale (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian De Palma |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-04-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (686 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein großangelegter Juwelendiebstahl während der Filmfestspiele von Cannes läuft nicht wie geplant — doch Laure, ein Mitglied der Bande, kommt mit der wertvollen Beute davon. Ihr Versuch, die Komplizen zu betrügen und allein vom Raub zu profitieren, scheint zunächst zu scheitern: Racine, einer von ihnen, spürt sie in ihrem Hotel auf und wirft sie nach einer heftigen Auseinandersetzung über das Treppenhausgeländer. Laure überlebt und erwacht in einer fremden Wohnung, wo ein altes Ehepaar sich um sie kümmert und sie offensichtlich mit seiner Tochter verwechselt. Nachdem sie den Suizid der Tochter mit ansehen musste, nimmt Laure deren Rolle ein, steigt in ein Flugzeug nach Amerika und lernt dort einen aufstrebenden Politiker kennen. Ihrer Vergangenheit, der Kriminalität und der Verfolgung scheint sie damit entkommen. So scheint es zumindest.
Entstehungsgeschichte
Brian De Palma führte Regie, herausgekommen ist der Film 2002. Rebecca Romijn steht als Laure im Zentrum, Antonio Banderas, Peter Coyote und Ériq Ebouaney gehören ebenfalls zur Besetzung. Freigegeben ist er ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Mystery, Krimi und Thriller greifen hier so ineinander, dass keines für sich steht. Der Krimi liefert den Raub, der Thriller die Verfolgung, und der Mystery-Anteil entsteht aus dem Bruch in der Mitte: Ein Sturz, den niemand überleben sollte, ein Erwachen an einem fremden Ort, eine Verwechslung, die zur Identität wird. Die Erzählung arbeitet mit Doppelungen — zwei Frauen, zwei Leben, zwei Fluchten — und der doppelbödige Schluss kündigt an, dass die Sache nicht ausgestanden ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 fällt das Urteil verhalten aus, gestützt auf eine dreistellige Stimmenzahl. Das ist ein Wert, wie ihn Filme oft erreichen, die sich nicht auf eine einfache Lesart bringen lassen: Die Zustimmung verteilt sich auf ein Publikum, das mit der Konstruktion etwas anfangen kann, und ein anderes, das ihr nicht folgen mag. 24 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film damit ein Titel für Zuschauer, die verschachtelte Kriminalstoffe suchen und bereit sind, sich auf eine Erzählung einzulassen, die ihren eigenen Voraussetzungen misstraut.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rebecca Romijn als Laure Ash / Lily Watts
- Antonio Banderas als Nicolas Bardo
- Peter Coyote als Watts
- Ériq Ebouaney als Black Tie
- Édouard Montoute als Racine
- Rie Rasmussen als Veronica
- Thierry Frémont als Serra
- Gregg Henry als Shiff
- Fiona Curzon als Stanfield Phillips
- Daniel Milgram als Pierre / Bartender
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Verfügbarkeit
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