Final Portrait (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Tucci |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 1.725.841 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, 1964: Der junge amerikanische Schriftsteller James Lord ist zu Gast in der Stadt, als ihn ein befreundeter Künstler bittet, für ein Porträt Modell zu sitzen. Der Künstler ist niemand Geringeres als Alberto Giacometti, und Lord sagt geschmeichelt zu, ohne zu wissen, worauf er sich einlässt. Aus einer Sitzung werden Tage, aus Tagen Wochen. Giacometti verschiebt Termine, weil ihm die Stimmung fehlt, sitzt lieber bei Rotwein im Bistro, übermalt bereits fertige Gesichtszüge und zweifelt immer wieder grundsätzlich an seinem eigenen Werk. Dazwischen muss er sich mit den Spannungen zwischen seiner Ehefrau und seiner Geliebten auseinandersetzen. Lord gerät so tief in einen Schaffensprozess, der ebenso faszinierend wie chaotisch und zermürbend verläuft, ohne dass ein Ende absehbar wäre.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2017 und wurde von Stanley Tucci inszeniert. In den Hauptrollen sind Geoffrey Rush als Alberto Giacometti und Armie Hammer als James Lord zu sehen, an ihrer Seite spielen Clémence Poésy und Tony Shalhoub. Es handelt sich um einen historischen Dramenfilm ohne Altersbeschränkung.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Historie und Drama macht deutlich, dass es dem Film weniger um äußere Handlung als um einen konkreten Zeitraum und ein konkretes künstlerisches Ringen geht. Die Geschichte konzentriert sich fast vollständig auf zwei Figuren, den Künstler und sein Modell, und macht deren ungleiches Verhältnis zum eigentlichen Motor der Erzählung. Dass private Konflikte zwischen Ehefrau und Geliebter in die Sitzungen hineinragen, zeigt, wie eng Arbeit und Leben des Künstlers hier miteinander verschränkt gezeigt werden. Die Struktur aus immer wieder verschobenen, nie ganz abgeschlossenen Sitzungen erzeugt eine Erzählform, die selbst etwas von der Unruhe und Unabschließbarkeit des dargestellten Schaffensprozesses übernimmt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 aus einer noch vergleichsweise schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich. Seit seinem Erscheinen sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran offenbar viel verändert hätte. Innerhalb des historischen Dramas steht er als kammerspielartige Charakterstudie, die auf große äußere Ereignisse verzichtet und stattdessen auf die Beobachtung eines einzelnen, sich ständig verzögernden künstlerischen Prozesses setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Geoffrey Rush als Alberto Giacometti
- Armie Hammer als James Lord
- Clémence Poésy als Caroline
- Tony Shalhoub als Diego Giacometti
- Sylvie Testud als Annette Giacometti
- James Faulkner als Pierre Matisse
- Kerry Shale als Claude Martineau
- Annabel Mullion als Anne-Marie Frenaud
- Tim Dreisden als Café Waiter
- Takatsuna Mukai als Annette's Lover
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Verfügbarkeit
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