Flammender Stern (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Don Siegel |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Texas, einige Jahre nach dem Bürgerkrieg: Zwischen weißen Siedlern und Kiowa-Indianern herrscht ein brüchiger, immer wieder von Gewalt durchbrochener Frieden. Mitten in diesem Konflikt steht Pacer Burton, Sohn eines weißen Ranchers und einer Kiowa-Frau. Seine Herkunft macht ihn zur Zielscheibe von Misstrauen auf beiden Seiten, während er zugleich versucht, als Vermittler zwischen den verfeindeten Gruppen aufzutreten. Je mehr die Auseinandersetzungen eskalieren, desto weniger lässt sich Pacer aus dem Konflikt heraushalten, der ihn schließlich unausweichlich in seinen Bann zieht.
Entstehungsgeschichte
„Flammender Stern“ entstand 1960 unter der Regie von Don Siegel. In den Hauptrollen sind Elvis Presley, Barbara Eden, Steve Forrest und Dolores del Río zu sehen. Der Western ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass der Film als Western angelegt ist, aber die Spannungen zwischen weißen Siedlern und indigener Bevölkerung ins Zentrum stellt, verschiebt den Fokus weg vom klassischen Heldenkonflikt hin zu einer Figur, die zwischen zwei Welten steht und in keiner vollständig zugehörig ist. Die Besetzung mit Elvis Presley in einer dramatischen, nicht primär musikalisch angelegten Rolle deutet darauf hin, dass hier bewusst von reinen Unterhaltungsformaten abgerückt wird. Die Konstellation der Figuren – ein weißer Vater, eine Kiowa-Mutter, ein Sohn zwischen den Fronten – legt eine Geschichte an, in der Zugehörigkeit und Ausgrenzung zentrale Themen sind, ohne dass eine einfache Auflösung in Aussicht steht. Die Anlage der Handlung als Vermittlungsversuch, der scheitert, verweist auf einen grundsätzlich tragischen Erzählton innerhalb des Genres.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überwältigend rezipiert einordnen. Seit seiner Entstehung 1960 sind mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich in die Frühphase jener Western einordnet, die sich stärker mit dem Verhältnis zwischen weißer und indigener Bevölkerung auseinandersetzen, statt reine Abenteuererzählungen zu liefern. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Spielart, die Konflikt und Identität stärker gewichtet als Actionelemente.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elvis Presley als Pacer Burton
- Barbara Eden als Roslyn Pierce
- Steve Forrest als Clint Burton
- Dolores del Río als Neddy Burton
- John McIntire als Sam Burton
- Rodolfo Acosta als Buffalo Horn
- Karl Swenson als Dred Pierce
- Ford Rainey als Doc Phillips
- Richard Jaeckel als Angus Pierce
- Anne Benton als Dorothy Howard
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Verfügbarkeit
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