Fletch II - Der Troublemaker kehrt zurück (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Ritchie |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-03-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 35.150.960 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (349 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irwin Maurice Fletcher, genannt Fletch, arbeitet in Los Angeles als investigativer Reporter und hat genug davon, von seinem Chef Frank Walker hingehalten zu werden. Als er erfährt, dass er ein großes Anwesen in Louisiana geerbt hat, kündigt er kurzerhand.
Vor Ort erwartet ihn allerdings keine Traumimmobilie, sondern ein verfallendes Herrenhaus. Entschädigt wird er zunächst durch die attraktive Anwältin Amanda Ray Ross, die sich um die Erbschaft kümmert. Doch die Beziehung überdauert keinen Tag: Während die beiden die Nacht miteinander verbringen, wird Amanda getötet, und Fletch bemerkt davon erst am nächsten Morgen etwas. Zugleich will er herausfinden, warum man ihn so beharrlich drängt, das geerbte Anwesen zu verkaufen.
Entstehungsgeschichte
Unter Michael Ritchie entstand dieser Film, der 1989 herauskam und im Original „Fletch Lives“ heißt. Chevy Chase spielt Fletch, zur weiteren Besetzung zählen Hal Holbrook, Julianne Phillips und R. Lee Ermey. Die Freigabe ab 12 Jahren entspricht einer Krimikomödie, die zwar einen Mord zum Ausgangspunkt macht, den Ton aber leicht hält.
Hinter den Kulissen
Komödie, Krimi und Mystery bilden die Grundlage, und die Figur des Reporters verbindet diese Elemente. Ein investigativer Journalist bringt die Neugier mit, die ein Rätsel verlangt, und zugleich die Respektlosigkeit, aus der komische Szenen entstehen. Die Erbschaft wirkt wie ein Glücksfall, erweist sich aber als Tür zu einem Verbrechen.
Die Anlage lebt vom Kontrast. Der Wechsel aus der Großstadt in den Süden, das heruntergekommene Herrenhaus statt des erhofften Reichtums und die Romanze, die abrupt in einem Mordfall endet, sorgen für ständige Umschwünge. Dass Fletch den Tod neben sich nicht bemerkt, zeigt, wie hier Schrecken und Situationskomik nebeneinanderstehen. Der Druck, das Anwesen zu verkaufen, deutet darauf hin, dass hinter dem Erbe mehr steckt als ein baufälliges Haus.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,0 von 10 und beruht auf wenigen hundert Stimmen. Das spricht für ein Publikum, das den Film als ordentliche Unterhaltung wahrnimmt, ohne ihn herauszuheben.
37 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart der Krimikomödie, in der ein schlagfertiger Held eher zufällig in einen Mordfall gerät. Die Verbindung von Erbschaftsgeschichte, Schauplatz in Louisiana und Ermittlung ist dabei typisch für Komödien, die Spannung und Witz gleichberechtigt behandeln.
Bilder






Besetzung & Stab
- Chevy Chase als Irwin 'Fletch' Fletcher
- Hal Holbrook als Hamilton "Ham" Johnson
- Julianne Phillips als Becky Culpepper
- R. Lee Ermey als Jimmy Lee Farnsworth
- Richard Libertini als Frank Walker
- Randall 'Tex' Cobb als Ben Dover
- Cleavon Little als Calculus Entropy
- George Wyner als Marvin Gillet
- Patricia Kalember als Amanda Ray Ross
- Geoffrey Lewis als KKK Leader
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