For All Mankind (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Al Reinert |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Historie |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-11-01 |
| Einspielergebnis | 770.132 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (164 Stimmen) |
Worum es geht
Der Film nimmt sein Publikum mit auf die Reise der Apollo-Missionen, mit denen die USA Menschen ins All und zum Mond brachten. Statt einer erklärenden Erzählstimme kommen ausschließlich Originalaufnahmen von Astronauten und NASA-Mitarbeitern zu Wort. Dadurch verschiebt sich der Fokus weg von Technik und Missionsablauf hin zu den Menschen, die diese Reisen erlebt haben: ihre Eindrücke, ihre Stimmen, ihre unmittelbaren Reaktionen auf das, was sie sehen und erfahren. Es geht weniger um eine chronologische Abhandlung einzelner Flüge als um ein gebündeltes Bild dessen, was diese Zeit der bemannten Raumfahrt für die Beteiligten bedeutet hat.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Al Reinert bei diesem 1989 entstandenen Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen keine Schauspieler, sondern die Astronauten selbst: Jim Lovell, Russell Schweickart, Eugene Cernan und Michael Collins treten in Originalaufnahmen in Erscheinung. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Historie deutet an, dass hier ein reales, abgeschlossenes Kapitel amerikanischer Raumfahrtgeschichte aufgearbeitet wird, nicht eine nachgestellte Dramatisierung. Der Verzicht auf einen erklärenden Kommentar ist die zentrale erzählerische Entscheidung: Ohne einordnende Stimme aus dem Off bleibt das Material auf sich selbst gestellt, das Publikum hört und sieht nur, was die Astronauten und NASA-Mitarbeiter selbst festgehalten haben. Das rückt subjektive Wahrnehmung in den Vordergrund und macht aus einem technischen Großprojekt eine menschliche Erfahrung. Die Auswahl mehrerer Astronauten aus unterschiedlichen Missionen legt nahe, dass der Film ein zusammengesetztes, vielstimmiges Bild anstrebt statt der Geschichte einer einzelnen Mission zu folgen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den solide bis gut bewerteten Werken seines Genres, auch wenn die Zahl der Stimmen keine breite Popularität widerspiegelt. Seit der Entstehung 1989 sind mittlerweile 36 Jahre vergangen, der Film blickt damit selbst schon auf einen historischen Abstand zu seinem eigenen Entstehungszeitpunkt zurück, während sein eigentliches Thema, die Apollo-Ära, noch weiter zurückliegt. Innerhalb dokumentarischer Annäherungen an die Raumfahrtgeschichte markiert der Ansatz, ganz ohne erläuternden Kommentar zu arbeiten, eine eigene, zurückhaltende Erzählform.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jim Lovell als Self - Narrator - Apollo 8, Apollo 13 (voice)
- Russell Schweickart als Self - Narrator - Apollo 9 (voice)
- Eugene Cernan als Self - Narrator - Apollo 10, Apollo 17 (voice)
- Michael Collins als Self - Narrator - Apollo 11 (voice)
- Charles Conrad als Self - Narrator - Apollo 12 (voice)
- Richard Gordon als Self - Narrator - Apollo 12 (voice)
- Alan Bean als Self - Narrator - Apollo 12 (voice)
- Jack Swigert als Self - Narrator - Apollo 13 (voice)
- Stuart Roosa als Self - Narrator - Apollo 14 (voice)
- James Irwin als Self - Narrator - Apollo 15 (voice)
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