Frances (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Graeme Clifford |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-03 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (126 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Reporter Harry York blickt zurück auf das Leben von Frances Farmer, einer jungen Schauspielerin, die während der Weltwirtschaftskrise von ihrer Mutter zielstrebig in Richtung Hollywood-Ruhm gedrängt wird. Frances widersetzt sich dieser Formung und sucht einen eigenen Weg, abseits der Erwartungen, die an sie gestellt werden. Aus diesem Widerstand entwickelt sich ein Konflikt, der weit über eine gewöhnliche Mutter-Tochter-Auseinandersetzung hinausgeht: Ehrgeiz stellt sich immer wieder über Mitgefühl, mit Folgen, die Frances bis in psychiatrische Kliniken führen. Der Film verwebt so das persönliche Drama einer Familie mit dem Schicksal eines Menschen, der an den Erwartungen anderer zu zerbrechen droht.
Entstehungsgeschichte
Frances entstand 1982 unter der Regie von Graeme Clifford und erzählt die Geschichte nach einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind Jessica Lange, Sam Shepard, Kim Stanley und Bart Burns zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama nach wahrer Begebenheit setzt den Film in eine erzählerische Tradition, die reale Lebensläufe in eine dramaturgische Form bringt, ohne dabei auf die Zuspitzungen fiktionaler Handlung zu verzichten. Die Erzählperspektive über den Reporter Harry York schafft eine Distanz zum Geschehen, die dem Publikum erlaubt, die Ereignisse eher rekonstruierend als unmittelbar miterlebt wahrzunehmen. Dass die Geschichte gleichzeitig als Porträt einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung angelegt ist, verschiebt den Fokus von einem reinen Star-Drama hin zu einer Studie über Kontrolle, Ehrgeiz und dessen Preis.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Frances im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 1982 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, in denen sich der Film als eine der weniger breit diskutierten, aber inhaltlich dichten biografisch geprägten Dramen seiner Zeit behauptet. Die Zahl der Bewertungen deutet darauf hin, dass der Titel eher einem kleineren, an dieser Art Stoff interessierten Publikum bekannt geblieben ist, denn als breit rezipiertes Werk.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jessica Lange als Frances Farmer
- Sam Shepard als Harry York
- Kim Stanley als Lillian Farmer
- Bart Burns als Ernest Farmer
- Christopher Pennock als Dick Steele
- James Karen als Juge Hillier
- Gerald S. O'Loughlin als Médecin spécialiste de la lobotomie
- Sarah Cunningham als Alma Styles
- Allan Rich als Mr. Bebe
- Woodrow Parfrey als Docteur Doyle
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Verfügbarkeit
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