Frankensteins Haus (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Erle C. Kenton |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 71 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-12-15 |
| Budget | 354.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (191 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Wissenschaftler, dessen Verstand von Rache getrieben wird, bricht gemeinsam mit einem entstellten Mitgefangenen aus dem Gefängnis aus. Sein Ziel: jene zur Rechenschaft ziehen, die einst gegen ihn ausgesagt haben. Auf seiner Flucht stößt er auf einen Wanderzirkus, der ein Schaustück von morbider Anziehungskraft besitzt – das Skelett des Grafen Dracula. Der Wissenschaftler tötet den Zirkusbesitzer und schlüpft in dessen Rolle, um Dracula wiederzuerwecken und ihn für seine Zwecke einzuspannen. Doch die Natur des Vampirs lässt sich nicht kontrollieren: Als Dracula versucht, eine Frau zu vampirisieren, wird er entdeckt und muss vor dem anbrechenden Tag fliehen. Wie es für ihn ausgeht, bleibt an dieser Stelle unerzählt.
Entstehungsgeschichte
„Frankensteins Haus“ entstand 1944 unter der Regie von Erle C. Kenton. Der Film versammelt mit Boris Karloff, Lon Chaney Jr., J. Carrol Naish und John Carradine mehrere Namen, die dem klassischen Horrorkino jener Jahre ihr Gesicht gaben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft mehrere Horrorfiguren in einer einzigen Handlung – ein Wissenschaftler mit mörderischen Absichten, ein entstellter Gefährte und ein wiedererwecktes Vampirwesen treffen aufeinander, ohne dass die Erzählung sich auf eine einzelne Schreckensgestalt beschränkt. Die Einordnung als Horror und Science-Fiction zeigt, wie eng Experiment und Übernatürliches hier verwoben sind: Die Handlung folgt weniger einer stringenten Bedrohung als einer Kette von Begegnungen, in der Rache, Wissenschaft und Aberglaube ineinandergreifen. Der Zirkus als Schauplatz verleiht dem Geschehen zusätzlich etwas Jahrmarktartiges, fast Ausstellungshaftes – die Schrecken werden buchstäblich zur Schau gestellt, bevor sie sich verselbständigen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was aus dieser Ära des Horrorkinos überliefert ist. Seit seiner Entstehung sind mehr als achtzig Jahre vergangen, und die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen deutet darauf hin, dass der Titel heute eher ein Nischenpublikum erreicht als ein breites. Innerhalb des Genres steht er als Beispiel für die damalige Praxis, mehrere bekannte Horrorfiguren in einem einzigen Werk zusammenzuführen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Boris Karloff als Dr. Gustav Niemann
- Lon Chaney Jr. als Lawrence 'Larry' Talbot (aka The Wolf Man)
- J. Carrol Naish als Daniel
- John Carradine als Dracula (aka Baron Latos)
- Anne Gwynne als Rita Hussman
- Peter Coe als Carl Hussman
- Lionel Atwill als Inspector Arnz
- George Zucco als Prof. Bruno Lampini
- Elena Verdugo als Ilonka
- Sig Ruman als Burgomeister Hussman
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Verfügbarkeit
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