Freier Fall (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephan Lacant |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 599.721 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (854 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marcs Leben ist gut eingerichtet: Karriereaussichten bei der Bereitschaftspolizei, Nachwuchs unterwegs, die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert. Dann lernt er bei einer Fortbildung den Kollegen Kay kennen. Beim gemeinsamen Lauftraining bringt der ihm ein neues Gefühl von Leichtigkeit bei – und dazu die Erfahrung, Gefühle für einen Mann zu entwickeln. Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät Marc sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann er es niemandem mehr recht machen, sich selbst am wenigsten. Der Film hält daran fest, dass hier keine Entscheidung ansteht, die sich sauber treffen ließe.
Entstehungsgeschichte
Stephan Lacant inszenierte den Film, der 2013 erschien. Zur Besetzung gehören Hanno Koffler, Max Riemelt, Katharina Schüttler und Maren Kroymann. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren – eine vergleichsweise niedrige Einstufung für einen Stoff dieser Art.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm stehen in einem Spannungsverhältnis, das der Titel bereits benennt. Die Motive – Doppelleben, Untreue, Coming-out, das Bild vom Schrank, dazu Homophobie und die Polizeiakademie als Ort – beschreiben ein Umfeld, in dem die private Frage sofort eine berufliche wird. Die Bereitschaftspolizei ist dabei kein beliebiger Hintergrund: Sie liefert eine Gemeinschaft mit klaren Erwartungen, in der Abweichung auffällt. Dass die Annäherung über das Laufen zustande kommt, gibt der Erzählung eine körperliche Ebene, die ohne Erklärungen auskommt. Die Anlage verzichtet erkennbar darauf, eine Seite zur Schuldigen zu erklären.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 bei einigen hundert Stimmen liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich, bei einer Beteiligung, die überschaubar bleibt. 13 Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Film ein Beispiel für das deutschsprachige Beziehungsdrama, das sein Thema nicht als Debatte verhandelt, sondern als Alltag zweier Menschen, die beide etwas zu verlieren haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hanno Koffler als Marc Borgmann
- Max Riemelt als Kay Engel
- Katharina Schüttler als Bettina Bischoff
- Maren Kroymann als Inge Borgmann
- Luis Lamprecht als Wolfgang Borgmann
- Attila Borlan als Werner Brandt
- Oliver Bröcker als Frank Richter
- Horst Krebs als Herr Eiden
- Shenja Lacher als Gregor Limpinski
- Hassan Lazouane als Polizist
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.