Frenzy (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.054 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Minister hält eine Rede und lobt den Erfolg einer Kampagne gegen die Verschmutzung der Gewässer. Während er spricht, wird in der Themse der Körper einer Frau entdeckt. Der Fluss hat das jüngste Opfer eines sadistischen Mörders angeschwemmt, der Frauen vergewaltigt und anschließend mit einer Krawatte erdrosselt.
Zur selben Zeit verliert Richard Blaney, ein einzelgängerischer Menschenfeind, seine Anstellung als Barmann in dem Lokal, in dem er gearbeitet hat. Er wendet sich hilfesuchend an seine frühere Frau, die eine Ehevermittlung leitet. Am Tag darauf wird sie erdrosselt aufgefunden. Der Verdacht richtet sich vollständig auf Blaney.
Entstehungsgeschichte
Alfred Hitchcock inszenierte den 1972 erschienenen Film. Die Besetzung führt Jon Finch an, neben ihm sind Barry Foster, Barbara Leigh-Hunt und Anna Massey zu sehen. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht der Härte des Stoffes.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller und Horror sind hier keine drei nacheinander bedienten Register, sondern drei Seiten desselben Vorgangs. Der Krimi stellt die Frage nach dem Täter, der Thriller sorgt dafür, dass der Falsche unter Verdacht gerät, und das Horrorhafte liegt in der Methode der Taten, die nüchtern und ohne jede Verklärung als das benannt wird, was sie ist: sexualisierte Gewalt mit tödlichem Ausgang.
Der Auftakt setzt einen bitteren Ton. Während öffentlich über sauberes Wasser gesprochen wird, gibt der Fluss eine Tote frei. Aus dieser Fügung ergibt sich die Bauweise des Ganzen: Die Öffentlichkeit sieht das eine, die Erzählung führt zum anderen. Dass die Ermittlung sich früh festlegt, verschiebt die Spannung von der Frage, wer es war, auf die Frage, wie lange ein Irrtum tragen kann.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen weisen auf eine stabile, überwiegend zustimmende Beurteilung hin. 54 Jahre nach dem Erscheinungsjahr wirkt vor allem die Nüchternheit nach, mit der das Verbrechen behandelt wird. Im Kriminalthriller gehört der Film zu jener Sorte, die den Schrecken nicht in die Ferne verlegt, sondern in Lokale, Büros und Wohnungen einer Großstadt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jon Finch als Richard Ian "Dick" Blaney
- Barry Foster als Robert "Bob" Rusk
- Barbara Leigh-Hunt als Brenda Margaret Blaney
- Anna Massey als Barbara Jane "Babs" Milligan
- Alec McCowen als DCI Tim Oxford
- Vivien Merchant als Mrs Oxford
- Billie Whitelaw als Hetty Porter
- Clive Swift als Johnny Porter
- Bernard Cribbins als Felix Forsythe
- Michael Bates als DS Spearman
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Verfügbarkeit
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