Frischer Wind im Kongress (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rachel Lears |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-01-27 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Frauen, vier Ausgangspunkte, ein gemeinsames Ziel: der Einzug in den US-Kongress bei den Wahlen 2018. Alexandria Ocasio-Cortez arbeitet Doppelschichten in einer Bar, nachdem die Finanzkrise ihre Familie in existenzielle Bedrängnis gebracht hat. Amy Vilela will das amerikanische Gesundheitssystem verändern, nachdem sie einen geliebten Menschen durch unzureichende medizinische Versorgung verloren hat. Cori Bush engagiert sich gegen Polizeigewalt, nachdem in ihrer Nachbarschaft ein unbewaffneter Schwarzer erschossen wurde und Proteste sowie ein militärisches Aufgebot folgten. Paula Jean Swearengin, Tochter eines Minenarbeiters, erlebt mit, wie Kohleabbau die Umwelt ihrer Heimat und die Menschen darin zerstört. Die Dokumentation begleitet ihre Kampagnen, ohne den politischen Ausgang vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Frischer Wind im Kongress“ (Originaltitel „Knock Down the House“) stammt aus dem Jahr 2019 und liegt in der Regie von Rachel Lears. Als Dokumentarfilm setzt er auf die vier Protagonistinnen selbst, statt auf nachgestellte Szenen: Alexandria Ocasio-Cortez, Cori Bush, Paula Jean Swearingen und Amy Vilela treten als sie selbst auf, ihre Kampagnen bilden das gesamte Material des Films.
Hinter den Kulissen
Die Auswahl der vier Frauen zeigt eine bewusste Bandbreite: Wirtschaftskrise, Gesundheitsversorgung, Polizeigewalt und Umweltzerstörung durch Kohleabbau stehen jeweils für ein eigenes politisches Thema, das sich in einer persönlichen Biografie verdichtet. Die Erzählung verzichtet auf einen allwissenden Kommentar und lässt die Frauen ihre Beweggründe selbst formulieren, wodurch die politische Ebene stets an konkrete Lebensgeschichten gebunden bleibt. Dass alle vier aus unterschiedlichen Regionen und sozialen Zusammenhängen stammen, macht deutlich, dass es dem Film nicht um eine einzelne Kandidatin, sondern um ein breiteres Phänomen paralleler Kampagnen geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überwältigend belegten Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Blick auf die damaligen Kampagnen aus einigem zeitlichen Abstand ermöglicht. Innerhalb des Dokumentarfilm-Genres reiht er sich in jene Produktionen ein, die politische Prozesse über persönliche Perspektiven statt über abstrakte Analysen zugänglich machen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Alexandria Ocasio-Cortez als Self
- Cori Bush als Self
- Paula Jean Swearingen als Self
- Amy Vilela als Self
- Joe Crowley als Self
- Ilhan Omar als Self
- Joe Manchin III als Self
- Nancy Pelosi als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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