Game Change - Der Sarah-Palin-Effekt (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jay Roach |
|---|---|
| Genre | TV-Film, Drama, Komödie, Historie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-02-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (351 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2008 kämpft John McCain im Präsidentschaftswahlkampf für die Republikaner. Mit ihm im Rennen stehen Sarah Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, und sein Kampagnenmanager Steve Schmidt. Aus dieser Konstellation entwickelt sich eine Geschichte über politische Strategie, öffentliche Wirkung und die Dynamik innerhalb eines Wahlkampfteams.
Schon der deutsche Titel setzt einen klaren Akzent: Er stellt Sarah Palin in den Mittelpunkt und deutet an, dass ihr Auftreten den Verlauf der Kampagne prägt. Der Film begleitet damit weniger den Kandidaten selbst als die Menschen, die um ihn herum Entscheidungen treffen, und die Folgen, die daraus erwachsen. Wie das Rennen ausgeht, soll hier nicht vorweggenommen werden.
Entstehungsgeschichte
Jay Roach inszenierte diesen Fernsehfilm, der 2012 erschien und im Original schlicht „Game Change“ heißt. Die Handlung beruht auf dem gleichnamigen Buch von John Heilemann und Mark Halperin. Julianne Moore übernimmt die Rolle der Sarah Palin, Woody Harrelson spielt Steve Schmidt. Ed Harris und Peter MacNicol ergänzen das Ensemble. Zuschauer ab 12 Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen hier zusammen: Fernsehfilm, Drama, Komödie und Historie. Das ist für einen politischen Stoff aufschlussreich. Der historische Rahmen sorgt für Ernsthaftigkeit, das Drama für die persönliche Ebene, und die komödiantischen Anteile lassen erkennen, dass der Film auch die absurden Seiten eines Wahlkampfs zeigt.
Die Besetzung bekannter Darstellerinnen und Darsteller in der Rolle realer politischer Figuren verlangt eine Balance zwischen Nachahmung und eigener Interpretation. Dass neben Palin ausgerechnet der Kampagnenmanager Steve Schmidt eine tragende Figur ist, lenkt den Blick auf die Arbeit hinter den Kulissen eines Wahlkampfs, auf Planung, Taktik und Krisenbewältigung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten erreicht der Film eine gute Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen. Das spricht für eine überwiegend positive Aufnahme bei einem überschaubaren Publikum.
Seit dem Erscheinen sind 14 Jahre vergangen. Politische Filme über reale Wahlkämpfe stehen immer im Spannungsfeld zwischen Zeitdokument und Unterhaltung, und gerade diese Mischung aus Drama und Komödie verortet das Werk eindeutig in diesem Grenzbereich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julianne Moore als Sarah Palin
- Woody Harrelson als Steve Schmidt
- Ed Harris als John McCain
- Peter MacNicol als Rick Davis
- Jamey Sheridan als Mark Salter
- Sarah Paulson als Nicolle Wallace
- Ron Livingston als Mark Wallace
- David Barry Gray als Todd Palin
- Larry Sullivan als Chris Edwards
- Mikal Evans als Bexie Nobles
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Verfügbarkeit
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