Recount (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jay Roach |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, TV-Film |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-05-25 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Florida im Jahr 2000: Eine Präsidentschaftswahl steht auf der Kippe, und mit ihr die Frage, wer die Vereinigten Staaten in den kommenden Jahren führen wird. Al Gores Stabschef Ron Klain drängt auf eine erneute Auszählung der Stimmen, während Warren Christopher um das Ansehen des Landes in der Welt fürchtet. Auf republikanischer Seite wird das Geschehen als Straßenschlacht um die Präsidentschaft beschrieben, angeführt von James Baker. Auch die Wahlleiterin für Florida, Katherine Harris, mischt sich öffentlich ein, bis der Streit vor Gericht landet. Am 8. Dezember 2000 wird schließlich eine gerichtliche Neuzählung angeordnet – ein Punkt, an dem der Film seine Erzählung endet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2008 unter der Regie von Jay Roach als Fernsehfilm. In den Hauptrollen sind Kevin Spacey, Bob Balaban, Ed Begley Jr. und Laura Dern zu sehen. Er ist als Drama mit historischem Hintergrund angelegt.
Hinter den Kulissen
Dass sich Drama und Historie hier verbinden, verweist auf einen Stoff, der sich nah an realen politischen Ereignissen bewegt, ohne dabei auf reine Dokumentation zu setzen. Die Erzählung folgt mehreren Figuren auf beiden politischen Lagern – Klain, Christopher, Baker, Harris – und baut damit ein Geflecht aus Interessen, Ämtern und öffentlichem Druck auf, statt eine einzelne Heldenfigur in den Mittelpunkt zu stellen. Die Einordnung als TV-Film erklärt zudem eine Anlage, die auf dichte Dialoge und Verhandlungsszenen setzt statt auf große visuelle Inszenierung. Dass die Handlung mit der gerichtlichen Anordnung der Neuzählung endet, deutet auf ein Interesse am Prozess des Streits selbst, nicht an seinem politischen Endergebnis.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk innerhalb seines Genres beschreiben. Seit der Veröffentlichung 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, in denen der Film als eine von mehreren filmischen Annäherungen an reale politische Krisensituationen steht. Innerhalb des historischen Dramas bildet er einen vergleichsweise eng gefassten Fall: die Konzentration auf wenige Wochen und Akteure eines konkreten politischen Ereignisses, ohne größeren zeitlichen Bogen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Kevin Spacey als Ron Klain
- Bob Balaban als Ben Ginsberg
- Ed Begley Jr. als David Boies
- Laura Dern als Katherine Harris
- John Hurt als Warren Christopher
- Denis Leary als Michael Whouley
- Bruce McGill als Mac Stipanovich
- Tom Wilkinson als James Baker
- Jayne Atkinson als Theresa LePore
- Bruce Altman als Mitchell Berger
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Verfügbarkeit
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