Gefährliche Begegnung (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (397 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Richard Wanley lehrt als Professor Psychologie, sein Spezialgebiet ist die Kriminologie. Verbrechen kennt er vor allem aus der Theorie, bis er eines Tages selbst in einen Kriminalfall gerät. Tagtäglich betrachtet er in einem Schaufenster das Bild einer Frau, das er schon lange bewundert. Dann lernt er genau diese Frau kennen.
Wanley begleitet sie nach Hause und trifft dort auf ihren eifersüchtigen Ehemann. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich ein heftiger Streit, im Kampf tötet Wanley den anderen. Gemeinsam mit der Frau versucht er, die Tat zu vertuschen. Doch die Polizei sucht bald nach dem Täter, und damit nicht genug: Ein Erpresser hat von der Geschichte Wind bekommen und setzt den Professor und die Witwe unter Druck.
Entstehungsgeschichte
Fritz Lang führte bei diesem Film aus dem Jahr 1944 Regie, dessen englischer Titel „The Woman in the Window“ lautet. Edward G. Robinson, Joan Bennett, Raymond Massey und Edmund Breon zählen zur Besetzung. Die Geschichte kommt mit wenigen zentralen Figuren aus: dem Professor, der Frau aus dem Schaufenster, dem Ehemann und dem Erpresser, dazu die ermittelnde Polizei. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller verbinden sich hier zu einer Geschichte, deren Reiz in einer Umkehrung liegt. Ein Mann, der beruflich über Verbrecher nachdenkt, wird selbst zum Täter und muss nun alles vermeiden, was er aus seinem Fach kennt. Die Spannung entsteht nicht aus der Frage nach dem Schuldigen, denn den kennt das Publikum von Anfang an, sondern aus dem Versuch, der Entdeckung zu entgehen.
Das Bild im Schaufenster ist dabei mehr als ein Auslöser. Es steht für eine Sehnsucht, die ein geordnetes Leben aus der Bahn wirft. Mit dem Erpresser kommt eine zweite Bedrohung hinzu, die den Druck verdoppelt: Neben der offiziellen Ermittlung droht die private Abhängigkeit von einem Mitwisser.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten erreicht der Film eine deutlich positive Bewertung, gestützt auf einige hundert Stimmen. 82 Jahre nach dem Erscheinen fällt das Urteil des Publikums damit klar zugunsten des Films aus. Innerhalb des Kriminalfilms steht der Titel für die Erzählung vom unbescholtenen Bürger, der durch einen einzigen Fehltritt ins Verbrechen gerät und fortan mit der Angst vor Entdeckung lebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward G. Robinson als Professor Richard Wanley
- Joan Bennett als Alice Reed
- Raymond Massey als Dist. Attorney Frank Lalor
- Edmund Breon als Dr. Michael Barkstane
- Dan Duryea als Heidt / Tim, the Doorman
- Thomas E. Jackson als Inspector Jackson
- Dorothy Peterson als Mrs. Wanley
- Robert Blake als Dickie Wanley
- Arthur Loft als Claude Mazard / Frank Howard / Charlie the Hatcheck Man
- Frank Dawson als Collins, the Steward
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Verfügbarkeit
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