Straße der Versuchung (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.202.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.948.500 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (458 Stimmen) |
Worum es geht
Christopher Cross verdient sein Geld als Kassierer, in seiner freien Zeit malt er, ohne davon leben zu können. Als er der schönen Kitty March begegnet, ist er ihr vollkommen verfallen. Kitty geht auf seine Zuneigung ein, doch ihr eigentliches Interesse gilt Johnny, einem kleinen Ganoven.
Als Kitty und Johnny erfahren, dass sich Kunsthändler für die Bilder von Chris interessieren, wittern sie ihre Chance. Sie bringen ihn dazu, Kitty als Urheberin der Gemälde gelten zu lassen. Cross willigt ein, weil er Kitty liebt. Doch seine Liebe hat Grenzen, und wie weit sie reicht, wird zur treibenden Frage der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Fritz Lang hat dieses Werk 1945 als Regisseur verantwortet, im Englischen trägt es den Titel „Scarlet Street“. Edward G. Robinson, Joan Bennett, Dan Duryea und Margaret Lindsay gehören zur Besetzung. Heute ist der Film ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Krimi, und die Motive schärfen das Bild. New York als Schauplatz, ein Maler, ein Zuhälter, eine Femme fatale, ein Mitbewohner und ein Todesurteil: Diese Begriffe umreißen eine Welt, in der Begehren, Betrug und Schuld eng beieinanderliegen.
Besonders die Femme fatale verweist auf eine Figurenkonstellation, die ihre Spannung aus Abhängigkeit zieht. Ein Mann, der liebt, eine Frau, die berechnet, und ein Dritter im Hintergrund, der die Fäden mitzieht. Der Diebstahl der künstlerischen Urheberschaft ist dabei mehr als ein Mittel zum Geld. Er nimmt Chris das Einzige, was ihn über seinen Alltag als Kassierer hinaushebt. Das Motiv des Todesurteils deutet an, dass die Geschichte nicht bei einem Betrug stehen bleibt, sondern schwerwiegende Folgen nach sich zieht.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsnote von 7,6 von 10 ist ein deutlich positives Ergebnis. Getragen wird es von einigen hundert Stimmen, was für einen Film dieses Alters eine beachtliche Beteiligung darstellt.
Das Erscheinen liegt 81 Jahre zurück. Dass ein so alter Krimi noch heute auf eine so hohe Wertung kommt, spricht für eine anhaltende Wertschätzung bei denen, die ihn sehen. Innerhalb des Kriminaldramas steht er für eine Erzählweise, die sich auf Obsession und moralischen Abstieg konzentriert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward G. Robinson als Christopher Cross
- Joan Bennett als Katherine 'Kitty' March
- Dan Duryea als Johnny Prince
- Margaret Lindsay als Millie Ray
- Jess Barker als David Janeway
- Rosalind Ivan als Adele Cross
- Charles Kemper als Homer Higgins
- Anita Sharp-Bolster als Laura Michaels
- Samuel S. Hinds als Charles Pringle
- Vladimir Sokoloff als Pop LeJon
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Verfügbarkeit
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