Geliebte Aphrodite (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 26.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (757 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lenny Weinrib arbeitet als Sportjournalist in New York und lässt sich nach mehrmaligem Drängen seiner beruflich erfolgreichen Frau Amanda darauf ein, ein Baby zu adoptieren. Jahre später gerät die Ehe in eine Krise, und Lenny fasst einen Entschluss, den niemand von ihm verlangt hat: Er macht sich auf die Suche nach der leiblichen Mutter des kleinen Max. Was er findet, entspricht nicht seinen Erwartungen. Die Frau heißt Linda Ash und arbeitet als Porno-Darstellerin. Nachdem der vergeistigte New Yorker den ersten Schock überwunden hat, freundet er sich mit ihr an — eine Bekanntschaft zwischen zwei Menschen, deren Lebenswelten kaum weiter auseinanderliegen könnten.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen führte Regie und übernahm zugleich eine Rolle vor der Kamera. An seiner Seite stehen Mira Sorvino, Helena Bonham Carter und F. Murray Abraham. 1995 kam der Film heraus, freigegeben ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm ergeben hier eine Konstellation, die ihre Komik aus dem Gefälle zwischen den Figuren zieht: der vergeistigte Großstädter auf der einen Seite, die unbekümmerte Linda Ash auf der anderen. Der Anlass für die Begegnung — die Suche nach der leiblichen Mutter — ist dabei nur der Auslöser; das eigentliche Thema ist, was die Nähe zu einem fremden Leben mit Lennys eigenem anrichtet. Bemerkenswert ist die Anlage der Ehefrau als beruflich erfolgreiche Figur, was die Krise nicht auf ein Klischee reduziert. Der Erzählton bleibt bei aller Zuspitzung auf Dialog gebaut, und die Adoption, mit der alles begann, wirkt rückblickend weniger als Lösung denn als der Beginn einer Verwicklung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 steht die Bewertung im oberen Mittelfeld, bei einer Stimmenbasis, die im dreistelligen Bereich bleibt und damit eher ein kleines, festes Publikum beschreibt. 31 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für jene Sorte Komödie, die ihre Konflikte aus Milieuunterschieden bezieht und die Pointen dem Gespräch überlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Allen als Lenny
- Mira Sorvino als Linda Ash
- Helena Bonham Carter als Amanda
- F. Murray Abraham als Chorleiter
- Donald Symington als Amanda's Father
- Claire Bloom als Amanda's Mother
- Olympia Dukakis als Jocasta
- Michael Rapaport als Kevin
- David Ogden Stiers als Laius
- Jack Warden als Tiresias
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Verfügbarkeit
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