Geliebter Haustyrann (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Tokar |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Familie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-02-16 |
| Einspielergebnis | 13.516.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fran Garrison hat mit ihrer Dackelhündin Danke große Pläne: Der preisgekrönte Rüde soll Nachwuchs bekommen, und Fran träumt bereits davon, dass einer der Welpen zum nächsten Champion heranwächst. Ihr Ehemann Jim lässt sich derweil von einem Tierarzt überreden, ein anderes Findelkind aufzunehmen: einen Dänische-Dogge-Welpen namens Brutus, den seine Mutter verlassen hat. Danke zieht das riesige Tier kurzerhand mit ihren eigenen Welpen auf, doch aus dem tapsigen Findling wird schnell ein Problem, das größer ist als geplant. Für Fran und Jim beginnt eine Zeit, in der sich häusliche Ordnung und tierisches Eigenleben immer wieder in die Quere kommen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Norman Tokar. In den Hauptrollen sind Dean Jones und Suzanne Pleshette als Ehepaar Garrison zu sehen, an ihrer Seite stehen Charles Ruggles und Kelly Thordsen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Familienfilm zeigt sich bereits in der Ausgangsidee: Ein kleiner Dackel und eine riesige Dogge wachsen in derselben Familie auf, und aus diesem Größenunterschied zieht die Geschichte ihren komischen wie auch emotionalen Stoff. Dass ein Tierarzt die Handlung überhaupt erst in Gang setzt, deutet an, dass der Film Tierhaltung und häusliches Zusammenleben ernst genug nimmt, um daraus sowohl Situationskomik als auch zwischenmenschliche Reibung zwischen den Eheleuten zu entwickeln. Die Anlage als Familienfilm mit Drama-Anteil legt nahe, dass neben den komischen Verwicklungen auch ernstere Töne mitschwingen, etwa wenn es um Enttäuschung, Verantwortung oder das Verhältnis zwischen Erwartung und Realität geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch recht kleinen, dreistelligen Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 1966 liegen inzwischen weit über fünfzig Jahre zurück, was ihn deutlich in die ältere Familienunterhaltung mit tierischen Hauptfiguren einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die komische Situationen aus dem Alltag zweier ungleicher Hunde und ihrer Besitzer entwickelt, ohne dabei auf große dramatische Zuspitzung zu verzichten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dean Jones als Mark Garrison
- Suzanne Pleshette als Fran Garrison
- Charles Ruggles als Dr. J. L. Pruitt
- Kelly Thordsen als Officer Carmody
- Parley Baer als Mel Chadwick
- Charles Lane als Judge
- Robert Kino als Mr. Toyama
- Mako als Kenji
- Dick Wessel als Eddie - Garbage Man (uncredited)
- Bob Jellison als Harry (uncredited)
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Verfügbarkeit
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