Ghettobusters (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Keenen Ivory Wayans |
|---|---|
| Genre | Komödie, Action, Krimi |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jake Spade kommt aus dem Armeedienst zurück und muss sich sofort mit dem Tod seines Bruders auseinandersetzen, der an einer „Überdosis Gold“ gestorben ist – eine Anspielung auf den übertriebenen Kettenschmuck, den er getragen hat. Jake schwört Rache an Mr. Big, dem Drogenboss des Viertels, und stellt eine Truppe zusammen, die dem Treiben ein Ende setzen soll. Mit dabei ist Kung Fu-Joe, ein frisch aus dem Gefängnis entlassener Zuhälter, der mit seinen Klamotten im Stil der Siebziger für Aufsehen sorgt, dazu weitere Männer aus der Nachbarschaft, die das Viertel zurückerobern wollen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1988 unter der Regie von Keenen Ivory Wayans, der auch die Hauptrolle des Jake Spade übernahm. An seiner Seite stehen Bernie Casey, Antonio Fargas und Steve James. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Action und Krimi verrät die Anlage der Geschichte: Ein klassischer Rache- und Aufräumplot dient als Gerüst, auf dem eine überdrehte, parodistische Erzählweise aufbaut. Figuren wie Kung Fu-Joe mit seiner demonstrativ altmodischen Siebziger-Jahre-Ausstattung deuten darauf hin, dass der Film mit Versatzstücken eines bekannten Genrekinos spielt, statt sie ernsthaft zu bedienen. Die Rachehandlung um den toten Bruder und den Drogenboss liefert dabei nur den Rahmen, innerhalb dessen die Situationskomik und die überzeichneten Charaktere im Vordergrund stehen. Dass gleich mehrere Nachbarschaftsfiguren zur Truppe stoßen, verstärkt den Eindruck einer Ensemble-Komödie, die auf Gruppendynamik statt auf einen einzelnen Helden setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1988 sind mittlerweile deutlich mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb der Actionkomödien seiner Zeit verortet. Die Genremischung aus Krimi, Action und Komödie mit ausgeprägt komödiantischem Einschlag positioniert ihn eher als augenzwinkernden Beitrag denn als ernsthaften Vertreter des Actiongenres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keenen Ivory Wayans als Jack Spade
- Bernie Casey als John Slade
- Antonio Fargas als Flyguy
- Steve James als Kung Fu Joe
- Isaac Hayes als Hammer
- Jim Brown als Slammer
- Ja'net DuBois als Ma Bell
- Dawnn Lewis als Cheryl
- John Vernon als Mr. Big
- Clu Gulager als Lt. Baker
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Verfügbarkeit
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