Ghost Stories (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andy Nyman |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-01-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 135.095 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.316 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Professor Philip Goodman ist voll und ganz davon überzeugt, dass übernatürliche Phänomene jeder Art Unfug sind. Als bekannter Skeptiker und Moderator der Entlarvungssendung „Psychic Cheats“ nimmt er die Gelegenheit gern wahr, drei paranormale Fälle zu untersuchen, in der festen Überzeugung, sie bald als Schwindel zu entlarven.
An genau diesen Fällen scheiterte einst sein Idol Charles Cameron, der sich daraufhin aus der Öffentlichkeit zurückzog und lange als verschollen galt, bis er Goodman überraschend kontaktiert. Es geht um den Nachtwächter Tony Matthews, um die furchtbare nächtliche Begegnung des jungen Simon Rifkind und um den Geschäftsmann Mike Priddle, der eine schreckliche Last mit sich herumträgt. Die gruseligen Geschichten, die Goodman auf Camerons Drängen prüft, zwingen ihn bald dazu, seine Überzeugungen zu revidieren.
Entstehungsgeschichte
Andy Nyman führte bei dem 2018 erschienenen Film Regie und steht zugleich selbst in der Besetzung, gemeinsam mit Paul Whitehouse, Alex Lawther und Martin Freeman. Ab 16 Jahren ist der Titel freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Drama stehen nebeneinander, was für dieses Fach nicht selbstverständlich ist: Der Schrecken bleibt hier an Figuren gebunden, die etwas mit sich herumtragen. Die Bauform ist bemerkenswert, denn drei abgeschlossene Fälle werden von einer Rahmenhandlung um den Ermittler gehalten. Diese Form erlaubt Wechsel in Ton und Schauplatz, verlangt aber eine Klammer, die trägt; hier liefert sie Goodmans Skepsis, die mit jedem Fall stärker unter Druck gerät. Dass der Skeptiker beruflich vom Entlarven lebt, macht seine Position zur Existenzfrage statt zur bloßen Meinung. Die Rückkehr des verschollenen Vorbilds setzt den Anfangspunkt und stellt zugleich in Aussicht, dass die Untersuchung nicht ergebnisoffen begonnen wurde.
Einordnung & Wirkung
Die über tausend abgegebenen Stimmen ergeben 6,4 von 10, einen Wert, der Zustimmung erkennen lässt, ohne herauszuragen. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Vertreter des Episodenhorrors da, einer Form, die unterschiedlich beurteilt wird, weil die einzelnen Teile selten gleich stark wirken. Die Verbindung von Horror und Drama weist ihn dem ernsteren Rand des Genres zu.
Bilder






Besetzung & Stab
- Andy Nyman als Professor Goodman
- Paul Whitehouse als Tony Matthews
- Alex Lawther als Simon Rifkind
- Martin Freeman als Charles Cameron / Mike Priddle
- Samuel Bottomley als Young Goodman
- Deborah Wastell als Mrs. Goodman
- Amy Doyle als Esther Goodman
- Daniel Hill als Mr. Goodman
- Ramzan Miah als Esters's Boyfriend
- Nicholas Burns als Mark van Rhys
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Verfügbarkeit
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