Ginger Snaps 2 - Entfesselt (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brett Sullivan |
|---|---|
| Genre | Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-01-30 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 80.372 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (381 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Brigitte kämpft gegen das, was ihrer Schwester Ginger widerfahren ist. Ginger hatte sich in einen Werwolf verwandelt und war am Ende von Brigitte selbst getötet worden. Nun fließt dieselbe Krankheit in Brigittes Blut, und ihre einzige Hoffnung ist ein Gegenmittel, das die Wirkung jedoch nur verlangsamt und nicht aufhebt.
Verwirrt landet Brigitte in einer Entzugsklinik für Drogenabhängige. Dort nimmt man ihr das Mittel ab, das ihren Blutdurst zügelt und die Verwandlung in ein Wesen verhindert, das instinktiv jeden tötet, der ihm in den Weg kommt. Gleichzeitig streift ein Werwolf durch die Umgebung und macht Jagd auf sie, derselbe, der einst Ginger angegriffen und verwandelt hat. Brigitte freundet sich mit einem Waisenmädchen an, das alle nur Ghost nennen. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, und sie suchen Unterschlupf im alten Haus von Ghost.
Entstehungsgeschichte
Brett Sullivan inszenierte den Film, der 2004 herauskam und heute 22 Jahre alt ist. Emily Perkins steht an der Spitze der Besetzung, neben ihr sind Tatiana Maslany, Katharine Isabelle und Eric Johnson zu sehen.
Hinter den Kulissen
Horror und Fantasy verbinden sich hier zu einer Geschichte, in der das Übernatürliche eng an den Körper gebunden ist. Die Verwandlung in einen Werwolf erscheint als schleichende Krankheit, gegen die es nur ein unzureichendes Mittel gibt. Damit rückt das Motiv der Abhängigkeit in den Vordergrund.
Diese Deutung liegt nahe, weil die Handlung ihre Heldin ausgerechnet in eine Klinik für Drogenabhängige schickt. Das Gegenmittel wirkt wie eine Substanz, ohne die Brigitte nicht funktioniert, und sein Entzug entfesselt das Gefährliche in ihr. Zugleich ist die Hauptfigur doppelt bedrängt: von innen durch die fortschreitende Verwandlung und von außen durch den Werwolf, der sie verfolgt. Die Freundschaft mit Ghost bringt eine weitere junge Außenseiterin ins Spiel und verschiebt den Blick auf Schwesternschaft und Verbundenheit.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 fällt für einen Horrorfilm ordentlich aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und zeigt ein Publikum, das dem Film überwiegend wohlgesonnen ist. 22 Jahre nach dem Erscheinen steht er für eine Spielart des Werwolffilms, die das Monster weniger als Schauereffekt denn als Bild für Krankheit, Sucht und Selbstverlust begreift.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emily Perkins als Brigitte Fitzgerald
- Tatiana Maslany als Ghost
- Katharine Isabelle als Ginger Fitzgerald
- Eric Johnson als Tyler
- Janet Kidder als Alice
- Brendan Fletcher als Jeremy
- Chris Fassbender als Luke
- Pascale Hutton als Beth-Ann
- Patricia Idlette als Dr. Brookner
- Michelle Beaudoin als Winnie
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Verfügbarkeit
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