Godzilla: Attack All Monsters (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ishirō Honda |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Science Fiction |
| Laufzeit | 69 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 2.399.280 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (225 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ichiro ist ein einzelgängerischer Junge, dessen Eltern kaum Zeit für ihn haben. Tagsüber ist er meist allein oder mit einem befreundeten Erfinder unterwegs, der so etwas wie eine Vaterfigur für ihn darstellt. In seinen Träumen reist er auf die Insel Ogasawara, wo er mit dem jungen Monster Minilla die Umgebung erkundet und miterlebt, wie dieser vom Monster Gabara angegriffen wird. In der Wachwelt gerät Ichiro dagegen in eine ganz reale Gefahr: In einer verlassenen Fabrik trifft er auf zwei Bankräuber, die ihn gefangen nehmen. Was er in seinen Träumen von Minilla und Godzilla gelernt hat, hilft ihm, sich aus dieser Lage zu befreien.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1969 unter der Regie von Ishirō Honda. Zur Besetzung gehören Kenji Sahara sowie 中真千子, 矢崎知紀 und 天本英世. Freigegeben ist der Fantasy- und Science-Fiction-Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verschränkt zwei Ebenen: eine kindliche Traumwelt voller Monster und eine nüchterne Realität, in der ein vernachlässigtes Kind auf echte Kriminalität trifft. Diese Doppelstruktur macht deutlich, dass der Film sich weniger um Monsterkämpfe im großen Maßstab dreht als um die innere Entwicklung eines einsamen Jungen. Die Monsterwelt dient dabei als Spiegel und Übungsfeld für Mut und Selbstbehauptung, die Ichiro dann im echten Leben braucht. Die Kombination aus Fantasy und Science-Fiction erlaubt es, kindliche Vorstellungskraft und reale Bedrohung nebeneinanderzustellen, ohne dass eine der beiden Ebenen die andere auflöst. Die niedrige Altersfreigabe passt zu dieser familiär angelegten Erzählweise, die sich klar an ein junges Publikum richtet, auch wenn die Rahmenhandlung mit den Bankräubern eine ernstere Note einbringt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 225 Bewertungen bewegt sich der Titel im unteren Mittelfeld dessen, was das Publikum aus dieser Zeit an Monsterfilmen bewertet. Seit dem Erscheinungsjahr 1969 sind mittlerweile 56 Jahre vergangen, was den Film klar als Produkt seiner Entstehungszeit ausweist. Innerhalb des Genres nimmt er durch seine kindzentrierte Perspektive und die Traum-Realität-Struktur eine Sonderstellung ein, die ihn von reinen Monsterschlachten abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenji Sahara als Kenkichi Miki
- Machiko Naka als Tamie Miki
- Tomonori Yazaki als Ichirō Miki
- Hideyo Amamoto als Toy Consultant Shinpei Inami
- Sachio Sakai als Bank Robber Senbayashi
- Kazuo Suzuki als Bank Robber Okuda
- Ikio Sawamura als Bartender
- Shigeki Ishida als Landlord
- Yutaka Sada als Train Engineer
- Chōtarō Tōgin als Assistant Detective
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Verfügbarkeit
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