Gosford Park (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Altman |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-12-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 19.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 87.754.044 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1932 versammelt sich eine große Jagdgesellschaft auf dem Landsitz von William McCordle, um ein unbeschwertes Wochenende zu verbringen. Am Abend gibt es ein großes Dinner, bei dem die adeligen Gäste ihren üblichen Zeitvertreib pflegen, während die zahlreiche Dienerschaft das Festessen vorbereitet, serviert und dafür sorgt, dass die Gesellschaft ungestört weiterläuft. Dann wird Sir William ermordet aufgefunden. Die Beteiligten fühlen sich davon vor allem unangenehm gestört, als Inspector Thompson seine Arbeit aufnimmt. Auch Mary, die für Lady Constance arbeitet, macht sich ihre Gedanken und beginnt, das Netz aus Beziehungen, Abhängigkeiten und dunklen Absichten zu zerreißen.
Entstehungsgeschichte
Hinter der Regie steht Robert Altman, erschienen ist der Film 2001. Zur Besetzung zählen Maggie Smith, Michael Gambon, Kristin Scott Thomas und Camilla Rutherford. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama, Mystery und Thriller stehen nebeneinander, und die Reihenfolge ist aufschlussreich. Der Mordfall ist vorhanden, aber er ist nicht der Motor. Das Haus ist in zwei Etagen geteilt, oben die Gäste, unten das Personal, und die Erzählung nutzt beide Ebenen zugleich. Die Dienerschaft hört mit, räumt ab und weiß dadurch mehr als die Herrschaft. Dass die Anwesenden den Mord vor allem als Störung empfinden, verschiebt den Blick von der Aufklärung auf die Ordnung, die durch sie sichtbar wird. Mit Mary bekommt diese Ordnung eine Figur, die von unten schaut und deshalb Zusammenhänge erkennt, die den Gästen entgehen.
Einordnung & Wirkung
Bei über tausend Stimmen steht eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10, ein ordentlicher Wert auf schmaler Basis. 25 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Variante des Kriminalstoffs, die die Aufklärung als Vorwand nutzt, um ein soziales Gefüge zu vermessen, und die ihr Ensemble breiter anlegt, als es die Gattung verlangt. Dass die Bewertung weder stark ausschlägt noch abfällt, passt zu einer Erzählung, die auf Beobachtung setzt statt auf Auflösung und ihre Wirkung eher im Nachhall entfaltet als im Moment der Aufklärung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Maggie Smith als Constance Trentham
- Michael Gambon als William McCordle
- Kristin Scott Thomas als Sylvia McCordle
- Camilla Rutherford als Isobel McCordle
- Charles Dance als Raymond Stockbridge
- Geraldine Somerville als Louisa Stockbridge
- Tom Hollander als Anthony Meredith
- Natasha Wightman als Lavinia Meredith
- Jeremy Northam als Ivor Novello
- Bob Balaban als Morris Weissman
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Verfügbarkeit
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