Nashville (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Altman |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Musik |
| Laufzeit | 159 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-06-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.995.555 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (477 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nashville, die Hochburg der Country-Musik, in den 60er Jahren: Der Country hat seinen Zenit bereits überschritten, und doch drängen weiterhin viele Menschen in die Stadt, um in dieser Musikszene Fuß zu fassen. Der Film folgt keiner einzelnen Hauptfigur, sondern erzählt in Episoden von einer Vielzahl von Personen, deren Wege sich kreuzen.
Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für ein Konzert, das im Zuge des Wahlkampfs eines Politikers stattfinden soll, der unabhängig für das Präsidentenamt kandidiert. Die Ambitionen der Künstlerinnen und Künstler und die politische Veranstaltung greifen ineinander. Beobachtet wird das alles von der britischen Journalistin Opal, die über die Szene berichtet und sich dem Sog der Country-Musik bald selbst nicht mehr entziehen kann.
Entstehungsgeschichte
Robert Altman führte bei diesem Spielfilm aus dem Jahr 1975 Regie. Zur Besetzung gehören David Arkin, Barbara Baxley, Ned Beatty und Karen Black, wobei die episodische Anlage nahelegt, dass diese vier Namen nur einen Ausschnitt eines breit angelegten Ensembles bilden. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Drama, Komödie und Musik passt zur Struktur des Films: Wo viele Figuren nebeneinander erzählt werden, wechseln die Tonlagen zwangsläufig. Die Musikszene liefert den Rahmen, die Komik entsteht aus den Bemühungen derer, die noch nach oben wollen, das Drama aus Ehrgeiz und Scheitern. Die Verknüpfung mit einem Wahlkampfkonzert deutet an, dass der Film Unterhaltungsgeschäft und Politik als zwei Seiten derselben Bühne betrachtet. Die Figur der Journalistin Opal dient dabei als Blick von außen, durch den das Publikum die Szene kennenlernt, und ihr allmähliches Erliegen gegenüber der Musik zeigt, wie stark deren Anziehung trotz des überschrittenen Zenits noch ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 liegt der Film im soliden oberen Bereich, allerdings auf einer noch schmalen Basis von wenigen hundert Stimmen. Das Erscheinungsjahr liegt 51 Jahre zurück, was den Abstand zwischen der erzählten Zeit und der Gegenwart weiter vergrößert. Innerhalb des Musikfilms nimmt Nashville eine eigene Position ein, weil er nicht eine Karriere verfolgt, sondern ein ganzes Milieu in seinen Widersprüchen abbildet.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Arkin als Norman
- Barbara Baxley als Lady Pearl
- Ned Beatty als Delbert Reese
- Karen Black als Connie White
- Ronee Blakley als Barbara Jean
- Timothy Brown als Tommy Brown
- Keith Carradine als Tom Frank
- Geraldine Chaplin als Opal
- Robert DoQui als Wade Cooley
- Shelley Duvall als L.A. Joan
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Verfügbarkeit
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