Green Card - Scheinehe mit Hindernissen (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Weir |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-12-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 12.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 29.888.235 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (550 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
George Faure ist Franzose und möchte in New York bleiben. Der Weg dorthin führt über eine Scheinehe, denn eine Heirat verschafft ihm die Aufenthaltserlaubnis, die „Green Card“. Seine Partnerin in diesem Arrangement ist Bronté, eine Gärtnerin, die ihrerseits vom Trauschein profitiert: Sie bekommt den Zuschlag für eine große Stadtwohnung, die nur an Ehepaare vergeben wird.
Das Problem ist die Einwanderungsbehörde, die überzeugt werden muss, dass die Zufallsbekannten ein vertrautes Paar sind. Nachdem der erste Versuch scheitert, ziehen sich der Bonvivant George und die verschüchterte Gesellschaftsdame Bronté in Klausur zurück, um sich gegenseitig einzustudieren. Die anfängliche Abneigung schwindet, und kurz vor der entscheidenden Prüfung beginnt zwischen den ungleichen Eheleuten etwas, das nicht Teil des Plans war.
Entstehungsgeschichte
Peter Weir führte Regie bei dieser Komödie, die aus dem Jahr 1990 stammt. An erster Stelle der Besetzung stehen Gérard Depardieu und Andie MacDowell, ergänzt um Bebe Neuwirth und Gregg Edelman.
Hinter den Kulissen
Komödie, Liebesfilm und Drama: Die drei Genres bilden die Stationen der Geschichte ab. Komisch ist die Grundsituation zweier Fremder, die vor einer Behörde Vertrautheit vorspielen müssen und dafür Gewohnheiten, Vorlieben und Lebensläufe voneinander auswendig lernen. Der Liebesfilm entsteht aus dem, was diese erzwungene Nähe auslöst. Das Drama liegt im Einsatz: Für George steht das Bleiberecht auf dem Spiel, für Bronté die Wohnung.
Die Anlage folgt einem Muster, das aus dem Gegensatz lebt. Ein Bonvivant und eine verschüchterte Gesellschaftsdame, ein Franzose in New York, Zweckgemeinschaft gegen Gefühl. Die Prüfung durch die Behörde gibt der Geschichte einen festen Termin, auf den alles zuläuft, und macht jeden Fehltritt zum Risiko.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,1 von 10 liegt im soliden Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen. Das spricht für einen Film, der weder polarisiert noch begeistert, sondern verlässlich unterhält. Die niedrige Freigabe ab 6 Jahren macht ihn zu einer Komödie, die sich an ein breites Publikum richtet.
36 Jahre nach seinem Erscheinen erzählt „Green Card“ von einer Konstellation, die im Liebesfilm-Genre immer wieder auftaucht: zwei Menschen, die aus Berechnung zusammenfinden und gegen ihre Absicht aneinander hängen bleiben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Depardieu als Georges Faure
- Andie MacDowell als Brontë Mitchell Faure
- Bebe Neuwirth als Lauren Adler
- Gregg Edelman als Phil
- Robert Prosky als Brontë's Lawyer
- Jessie Keosian als Mrs. Bird
- Ethan Phillips als Mr. Gorsky
- Mary Louise Wilson als Mrs. Sheehan
- Lois Smith als Brontë's Mother
- Conrad McLaren als Brontë's Father
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