Guten Morgen (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yasujirō Ozu |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-05-12 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (330 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Guten Morgen“ rufen Minoru und Isamu jedem zu, dem sie in ihrem Viertel am Stadtrand von Tokio begegnen. Die beiden Jungen sind die Söhne von Keitaro und seiner Frau Tamiko, und ihre Grüße gehören zum Alltag der Nachbarschaft.
Ohne es zu ahnen, lösen die Brüder jedoch einen Streit unter den Nachbarn aus. Zur selben Zeit bahnt sich ein Konflikt in der eigenen Familie an: Die Jungen wünschen sich einen Fernsehapparat, doch ihr Vater weigert sich, einen zu kaufen. Daraufhin geraten Minoru und Isamu mit ihren Eltern aneinander.
Entstehungsgeschichte
Yasujirō Ozu inszenierte den Film, der 1959 erschien. Die Besetzung umfasst 佐田啓二, 久我美子, Ryū Chishū und 三宅邦子. Der englische Titel lautet „Good Morning“, im Japanischen heißt der Gruß „Ohayo“.
Schon der Titel verrät, worauf der Film setzt: Eine alltägliche Floskel wird zum Ausgangspunkt der gesamten Handlung.
Hinter den Kulissen
Komödie, Familie und Drama verbinden sich hier zu einem Blick auf das Zusammenleben in einer Vorstadt. Die Komödie speist sich aus den Kleinigkeiten des Alltags, aus Grüßen, Gerede und Missverständnissen. Das Familienelement rückt Eltern und Kinder in den Mittelpunkt, das Drama nimmt ernst, was für die Beteiligten auf dem Spiel steht.
Bemerkenswert ist, wie klein die Auslöser sind. Ein Gruß und ein nicht gekaufter Fernseher genügen, um Spannungen in Gang zu setzen. Der Fernsehapparat steht dabei für einen Wunsch der Kinder nach etwas Neuem, den der Vater nicht erfüllen will. Daraus ergibt sich ein Konflikt zwischen den Generationen, der sich ganz im Rahmen des häuslichen Lebens abspielt. Die Geschichte braucht keine großen Ereignisse, sie lebt von der Beobachtung.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 Punkten erreicht der Film eine sehr gute Bewertung. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber deutliche Mehrheit wohlwollender Urteile.
Seit dem Erscheinen sind 67 Jahre vergangen. Die hohe Bewertung nach so langer Zeit passt zu einem Stoff, der kaum an seine Entstehungszeit gebunden ist. Nachbarschaftliche Reibereien, Kinder, die etwas unbedingt haben wollen, und Eltern, die Nein sagen, gehören zu den Erfahrungen, die sich über Jahrzehnte kaum verändern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keiji Sada als Heiichiro Fukui
- Yoshiko Kuga als Setsuko Arita
- Chishū Ryū als Keitaro Hayashi
- Kuniko Miyake als Tamiko Hayashi
- Haruko Sugimura als Kikue Haraguchi
- Kōji Shitara als Minoru Hayashi
- Masahiko Shimazu als Isamu Hayashi
- Kyōko Izumi als Midori Maruyama
- Taiji Tonoyama als Pushy Man
- Toyo Takahashi als Shige Okubo
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Verfügbarkeit
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