Hamburger Hill (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Irvin |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-08-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 13.839.404 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (526 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Männer der Bravo Company stehen vor einem Gefecht, das im Wortsinn bergauf geht. Ihr Ziel ist ein schlammbedeckter Hügel, dem die Soldaten einen bitteren Namen gegeben haben: Hamburger Hill, weil er Menschen zermalmt wie Hackfleisch. Vierzehn kriegsmüde Soldaten kämpfen um dieses Stück Erde – für ihr Land, für die Kameraden neben ihnen und schlicht um das eigene Überleben.
Der Film erhebt den Anspruch, die Ereignisse so zu zeigen, wie sie tatsächlich waren: roh, ungeschönt und ohne Atempause. Es geht um eine der heftigsten Schlachten jenes Krieges, den der Text als den blutigsten Amerikas bezeichnet. Der Satz „Das ist passiert“ gibt die Haltung vor, mit der die Geschichte erzählt wird.
Entstehungsgeschichte
John Irvin hat den Film inszeniert, der 1987 erschienen ist. Die Besetzung führen Dylan McDermott, Steven Weber, Tim Quill und Michael Boatman an. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht der angekündigten Härte.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Kriegsfilm, Action und Drama beschreibt die Anlage ziemlich genau. Der Kriegsfilm liefert den Rahmen, die Action das Gefecht selbst, das Drama die Männer, die es austragen. Dass die Kämpfenden als kriegsmüde erscheinen, verschiebt den Blick weg vom Heldentum hin zur Erschöpfung.
Ein einziger Hügel als Schauplatz ist eine bewusst enge Bühne. Solche Konzentration auf einen Ort und ein Ziel zwingt die Erzählung, ihre Spannung aus Wiederholung und Zermürbung zu ziehen statt aus wechselnden Kulissen. Die Formel „Krieg von seiner schlimmsten Seite, Männer von ihrer besten“ benennt den Kontrast, auf dem das Ganze aufbaut.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im soliden Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen – eine überschaubare, aber nicht mehr zufällige Basis. 39 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film damit ein Kriegsfilm, der im Katalog eher von einem kleineren Kreis bewertet wird. Innerhalb des Genres vertritt er den Typus der Gefechtsstudie: kein Überblick über einen ganzen Krieg, sondern der Blick auf eine einzige Schlacht und die Menschen, die sie ausfechten müssen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dylan McDermott als Sgt. Adam Frantz
- Steven Weber als Sfc. Dennis Worcester
- Tim Quill als Pvt. Joe Beletsky
- Michael Boatman als Spc Motown
- Anthony Barrile als Pvt Vincent 'Alphabet' Languilli
- Don Cheadle als Pvt. Washburn
- Courtney B. Vance als Spc. Abraham 'Doc' Johnson
- Tommy Swerdlow als Pvt. Martin Bienstock
- Tegan West als Lt. Terry Eden
- Daniel O'Shea als SPC Gaigin
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Verfügbarkeit
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