Hamlet (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Franco Zeffirelli |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-12-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (449 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Prinz Hamlet von Dänemark erfährt vom Geist seines toten Vaters eine ungeheuerliche Wahrheit: Der König ist nicht eines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde von seinem eigenen Bruder Claudius vergiftet. Der Mörder sitzt inzwischen auf dem Thron und hat Hamlets Mutter Gertrude geheiratet.
Erschüttert beschließt Hamlet, geistige Verwirrung vorzutäuschen. Dieses Spiel bleibt nicht ohne Folgen, vor allem für Ophelia, die Frau, der seine Zuneigung gilt. Um den neuen König zu entlarven, greift Hamlet zu einer List und lässt wandernde Schauspieler den Mord auf der Bühne nachstellen. Damit setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die in eine Tragödie mündet.
Entstehungsgeschichte
Franco Zeffirelli brachte diesen Hamlet 1990 heraus. Die Besetzung vereint Mel Gibson, Glenn Close, Alan Bates und Paul Scofield. Ab 12 Jahren ist er freigegeben, auch wenn Mord und vorgetäuschter Wahnsinn die Handlung bestimmen.
Hinter den Kulissen
Die Genres Drama und Historie beschreiben die beiden Ebenen des Stoffes. Historisch ist der Rahmen des dänischen Königshofs mit Thronfolge, Hofstaat und dynastischen Verwicklungen. Das Drama spielt sich dagegen im Inneren der Figuren ab, in Trauer, Misstrauen und dem Zweifel an der eigenen Wahrnehmung.
Besonders reizvoll ist die Anlage mit dem Spiel im Spiel. Hamlet nutzt eine Aufführung, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, und macht das Theater selbst zum Werkzeug der Aufklärung. Auch das vorgetäuschte Irresein ist eine Form der Inszenierung. Der Film erzählt damit von einem Helden, der sich hinter Masken versteckt, um andere zu demaskieren, und dabei selbst in den Sog der Ereignisse gerät.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten erhält der Film eine ordentliche Durchschnittsbewertung, gestützt auf einige hundert Stimmen. Seit der Veröffentlichung sind 36 Jahre vergangen. Im Bereich des historischen Dramas steht er für eine Erzählweise, die große Gefühle, Intrigen am Hof und eine unausweichliche Katastrophe in den Mittelpunkt rückt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mel Gibson als Hamlet
- Glenn Close als Gertrude
- Alan Bates als Claudius
- Paul Scofield als The Ghost
- Ian Holm als Polonius
- Helena Bonham Carter als Ophelia
- Stephen Dillane als Horatio
- Nathaniel Parker als Laertes
- Sean Murray als Guildenstern
- Michael Maloney als Rosencrantz
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Verfügbarkeit
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