Harmonium (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 深田晃司 |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-08 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem ruhigen japanischen Vorort führen Toshio und seine Frau Akié mit ihrer Tochter ein unauffälliges Leben. Eines Morgens taucht ein alter Freund von Toshio in dessen Werkstatt auf, gerade aus zehnjähriger Haftzeit entlassen. Zur Überraschung von Akié bietet Toshio ihm Arbeit und ein Zuhause an. Nach und nach nistet sich der Fremde im Alltag der Familie ein, bringt der Tochter das Spiel auf dem Harmonium bei und nähert sich zunehmend Akié an. Wie sich diese Konstellation entwickelt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Kōji Fukada. In den Hauptrollen sind Tadanobu Asano, Mariko Tsutsui, Taiga Nakano und Momone Shinokawa zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage – ein Fremder mit Vergangenheit, der in eine scheinbar intakte Familie eindringt – legt eine Geschichte an, die sich mit Fassade und Verdrängung befasst statt mit äußerer Handlung. Dass die Erzählung als reines Drama geführt wird, ohne Genrezusätze wie Thriller oder Krimi, deutet darauf hin, dass die Spannung aus den zwischenmenschlichen Verschiebungen entsteht und nicht aus äußeren Ereignissen. Die kleine Besetzung, konzentriert auf vier Figuren, verstärkt den Eindruck eines Kammerspiels, in dem jede Beziehung genau beobachtet wird: die Ehe von Toshio und Akié, das Verhältnis zur Tochter und die Rolle des Eindringlings, der über die Musik – das Harmonium als Titel gebendes Instrument – Zugang zur Familie findet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld des Dramagenres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, was den Titel in die Reihe japanischer Beziehungsdramen jener Zeit einordnet. Die begrenzte Stimmenzahl spricht für ein eher kleines, aber offenbar interessiertes Publikum, das sich mit der ruhigen, auf Beziehungsdynamik ausgerichteten Erzählweise auseinandergesetzt hat.
Bilder



Besetzung & Stab
- Tadanobu Asano als Sotaro Yasaka
- Mariko Tsutsui als Akie Suzuoka
- Taiga Nakano als Takashi Yamagami
- Momone Shinokawa als Hotaru Suzuoka
- Kana Mahiro als Hotaru Suzuoka (Adult)
- Kanji Furutachi als Toshio Suzuoka
- Takahiro Miura als Atsushi Shitara
- Kenichi Akiyama
- Yuriko Tanaka
- Shoko Kohama
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Verfügbarkeit
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