Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Yates |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-07-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 125.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.341.511.219 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (22.455 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Abschluss setzt unmittelbar dort an, wo Teil eins endet. Voldemort hat den Elderstab, Harry, Ron und Hermine suchen die letzten Horkruxe — Objekte, in denen Voldemort Teile seiner Seele verwahrt hat und die zerstört sein müssen, bevor er sterben kann. Die Suche führt über einen Einbruch in Gringotts zurück nach Hogwarts.
Dort findet die Schlacht statt, die die Reihe seit Jahren vorbereitet hat: Die Schule wird zur Festung, Lehrer und volljährige Schüler verteidigen sie, und ein erheblicher Teil der bekannten Figuren stirbt. Dazwischen liegt die Auflösung um Severus Snape, dessen Verhalten über sieben Filme hinweg in wenigen Minuten eine andere Bedeutung bekommt.
Entstehungsgeschichte
Die Aufteilung des letzten Bandes auf zwei Filme wurde von Warner beschlossen und von Teilen der Presse als kommerzielle Entscheidung kritisiert. Die Produktion begründete sie mit dem Umfang der Vorlage; David Yates und Steve Kloves teilten den Stoff so, dass der erste Film die Suche und die Isolation trägt und der zweite ausschließlich die Auflösung.
Yates führte bei den letzten vier Filmen Regie und hatte damit die Reihe länger geprägt als jeder andere. Beide Teile wurden in einem durchgehenden Dreh produziert, was für die Hauptdarsteller nach zehn Jahren das Ende einer Arbeitsbiografie bedeutete, die praktisch ihre gesamte Jugend umfasste.
Hinter den Kulissen
Für die Schlacht baute die Produktion große Teile von Hogwarts als Kulisse und zerstörte sie schrittweise; digitale Erweiterungen kamen für die Totalen dazu. Die Gringotts-Sequenz mit dem blinden Drachen entstand aus einer Kombination gebauter Elemente und digitaler Animation.
Alan Rickmans Auflösungsszene wurde durch eine Information ermöglicht, die er lange vorher erhalten hatte: Joanne K. Rowling teilte ihm bereits während der frühen Filme mit, was Snapes Motiv ist, damit er die Rolle über Jahre entsprechend anlegen konnte — ohne dass Regie oder übriges Ensemble davon wussten. Für die Rückblenden wurden Szenen aus früheren Filmen neu gedreht, um sie aus Snapes Perspektive zu zeigen.
Einordnung & Wirkung
Mit rund 1,34 Milliarden Dollar wurde der Film der erfolgreichste der Reihe und einer der erfolgreichsten überhaupt; er war für drei Oscars nominiert, gewann jedoch keinen — die Reihe blieb über alle acht Filme ohne Auszeichnung.
Bemerkenswert bleibt die Gesamtkonstruktion: acht Filme über zehn Jahre, mit denselben Hauptdarstellern vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter, ohne Umbesetzung der Hauptrollen. Kein vergleichbares Studioprojekt hat das vorher oder nachher in dieser Form durchgehalten. Die Aufteilung des Finales auf zwei Teile wurde zum Standardverfahren für Reihenabschlüsse — von "Die Tribute von Panem" bis "Twilight" folgten zahlreiche Nachahmungen, meist ohne den stofflichen Grund, den es hier gab.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Radcliffe als Harry Potter
- Emma Watson als Hermione Granger
- Rupert Grint als Ron Weasley
- Ralph Fiennes als Lord Voldemort
- Alan Rickman als Severus Snape
- Michael Gambon als Albus Dumbledore
- Warwick Davis als Griphook / Filius Flitwick
- Helena Bonham Carter als Bellatrix Lestrange
- Ciarán Hinds als Aberforth Dumbledore
- Matthew Lewis als Neville Longbottom
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Verfügbarkeit
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