Daniel Radcliffe
Werdegang
Daniel Radcliffe wurde 1989 in einem Krankenhaus in West-London geboren, als einziges Kind des Literaturagenten Alan George Radcliffe und der Casting-Agentin Marcia Jeannine Gresham. Sein Vater stammt aus Nordirland und ist protestantisch, seine Mutter ist Jüdin, Radcliffe selbst bezeichnet sich als Atheist. Bereits 1999, im Alter von zehn Jahren, spielte er in der britischen Fernsehproduktion „David Copperfield" die Titelrolle in jungen Jahren. Sein Kinodebüt gab er 2001 als Leinwandsohn von Jamie Lee Curtis und Geoffrey Rush in John Boormans „Der Schneider von Panama". Im selben Jahr wurde er durch „Harry Potter und der Stein der Weisen" weltbekannt und übernahm die Rolle über sieben Fortsetzungen hinweg bis zu den beiden Teilen von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Daneben spielte er unter anderem die Hauptrolle des Maps in „December Boys" und war ab Dezember 2012 in der Miniserie „A Young Doctor's Notebook" neben Jon Hamm als jüngere Version des Protagonisten Dr. Vladimir Bomgard zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 24 Titel mit Daniel Radcliffe als Schauspieler verzeichnet, überwiegend Filme, dazu zwei Serien. Die Titel erstrecken sich über 21 Jahre, von 2001 bis 2022, was einer Zeitspanne vom 12. bis zum 33. Lebensjahr entspricht. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Abenteuer und Fantasy über Drama, Historie, Thriller und Krimi bis zu Komödie, Musik, Liebesfilm, Action und Dokumentarfilm. Neben der Harry-Potter-Reihe finden sich Titel wie „Swiss Army Man", „Kill Your Darlings - Junge Wilde", „Flucht aus Pretoria" oder „Weird - Die Al Yankovic Story".
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel bewegen sich zwischen 6,0 und 8,1, bei einem Schnitt von 7,1. Die höchsten Werte erreichen frühe Harry-Potter-Filme, während spätere und genrefremdere Produktionen tendenziell im mittleren Bereich zwischen 6,0 und 7,0 liegen. Zwischen dem ersten und dem jüngsten Titel liegen 21 Jahre, was eine durchgehend dokumentierte Präsenz im Katalog über zwei Dekaden zeigt.
Filmografie