Heaven (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom Tykwer |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-02-06 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.251.037 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Philippa ist eine 29-jährige britische Lehrerin, die im ruhigen Turin in Italien lebt. Eines Tages stirbt ihr Mann an einer Überdosis. Bei der Polizei stößt sie mit ihrem Drängen auf taube Ohren, und so beschließt sie, selbst gegen denjenigen vorzugehen, den sie für den Tod ihres Mannes verantwortlich macht.
Doch ihr Vorhaben geht auf fatale Weise schief. Durch einen Irrtum sterben vier Menschen, und Philippa landet hinter Gittern. Dort begegnet sie dem 21-jährigen Beamten Filippo, dessen Vater an der Spitze der Carabinieri stand. Der junge Mann wird in kurzer Zeit zu ihrem Vertrauten und Beschützer. Er entwirft einen Plan, der Philippa die Freiheit zurückgeben soll, und setzt dafür seine Laufbahn und sogar sein Leben aufs Spiel.
Entstehungsgeschichte
Tom Tykwer führte bei dem 2002 erschienenen Film Regie. Die Besetzung vereint Cate Blanchett, Giovanni Ribisi, Remo Girone und Stefania Rocca.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller, Liebesfilm und Krimi fließen hier zusammen. Die Mischung spiegelt die Entwicklung der Geschichte: Aus einem Akt der Selbstjustiz, der tragisch misslingt, wird eine Liebesgeschichte, die unter dem Druck einer Flucht steht.
Bemerkenswert ist die Konstellation der beiden Hauptfiguren. Philippa hat, wenn auch ungewollt, Menschenleben auf dem Gewissen, Filippo steht als Beamter und Sohn des obersten Carabiniere eigentlich auf der Seite des Gesetzes. Ihre Annäherung stellt damit Schuld, Verantwortung und Loyalität in den Mittelpunkt. Der Altersunterschied und die ungleichen Ausgangspositionen verstärken die Fallhöhe. Der Stoff verlangt einen nüchternen Blick, denn der Tod Unbeteiligter steht am Anfang der Beziehung und lässt sich von ihr nicht trennen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bewegt sich die Bewertung im oberen Mittelfeld. Sie stützt sich auf wenige hundert Stimmen, eine eher schmale Grundlage.
24 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Verbindung von Krimi und Liebesdrama, die moralische Fragen nicht auflöst, sondern bewusst in der Schwebe hält. Innerhalb dieser Genremischung setzt er auf Ernst statt auf Spannungseffekte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cate Blanchett als Philippa
- Giovanni Ribisi als Filippo
- Remo Girone als Filippo's Father
- Stefania Rocca als Regina
- Alessandro Sperduti als Ariel
- Mattia Sbragia als Major Pini
- Stefano Santospago als Mr. Vendice
- Alberto Di Stasio als The Prosecutor
- Giovanni Vettorazzo als The Inspector
- Gianfranco Barra als The Lieutenant
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Verfügbarkeit
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