Hello I Must Be Going (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Todd Louiso |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-07 |
| Einspielergebnis | 354.939 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (151 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Amy Minsky ist 35, frisch geschieden und ohne rechten Plan für ihr Leben. Statt in New York einen Neuanfang zu wagen, zieht sie zurück ins Elternhaus, wo ihr Umfeld nicht müde wird, ihr ungefragt Ratschläge zu erteilen. In dieser Phase des Stillstands begegnet sie dem 19-jährigen Studenten Jeremy. Die Zuneigung zwischen den beiden entwickelt sich, obwohl der Altersunterschied für alle Beteiligten unbequem ist – Amy könnte fast seine Mutter sein. Wie sich diese Konstellation zwischen den Erwartungen der Familie und den eigenen Bedürfnissen entwickelt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Todd Louiso. In den Hauptrollen sind Melanie Lynskey als Amy sowie Blythe Danner, John Rubinstein und Sara Chase zu sehen, die das familiäre Umfeld der Protagonistin abbilden. Es handelt sich um eine Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm.
Hinter den Kulissen
Die Genremischung aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet an, dass der Film die Krise seiner Hauptfigur nicht rein ernst oder rein leicht verhandelt, sondern zwischen beiden Tonlagen pendelt. Dass Amy ausgerechnet in dem Moment, in dem sie beruflich und privat auf null zurückgesetzt wird, eine Beziehung eingeht, die gesellschaftlich als unpassend gilt, macht die Geschichte zu einer Studie über Erwartungen: die der Eltern, der Umgebung und die, die Amy selbst irgendwann verinnerlicht hat. Die Besetzung mit Blythe Danner und John Rubinstein als Elterngeneration setzt dem jungen Paar eine Instanz entgegen, die für gesellschaftliche Konventionen steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – eine Bewertung, die weder auf begeisterte Zustimmung noch auf breite Ablehnung schließen lässt, sondern auf ein Publikum, das gespalten reagiert hat. Seit der Veröffentlichung 2012 sind mehr als zwölf Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz offenbar viel geändert hätte. Innerhalb des Genres von Liebesfilmen mit ungewöhnlicher Alterskonstellation und familiärem Drama nimmt er eine eher unauffällige Position ein, geprägt von der Kammerspielhaftigkeit einer Geschichte, die sich vor allem im Rückzug auf das Elternhaus abspielt.
Besetzung & Stab
- Melanie Lynskey als Amy
- Blythe Danner als Ruth
- John Rubinstein als Stan
- Sara Chase als Missy
- Daniel Eric Gold als Noah
- Tori Feinstein als Caley
- Dave T. Koenig als Gary
- Greta Lee als Gap Girl
- Meera Simhan als Karen
- Julie White als Gwen
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Verfügbarkeit
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