Hinter der Sonne (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Salles |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Brasilien, April 1910: In den Badlands lebt eine Familie, die von einer alten Blutfehde gezeichnet ist. Nach dem Tod seines älteren Bruders verlangt der Vater von Tonho, den Mord zu rächen. Tonho weiß, was diese Tat bedeutet: Sein Leben würde sich fortan in zwei Teile spalten – die zwanzig Jahre, die er bereits gelebt hat, und die wenigen Tage, die ihm bliebe, bevor die verfeindete Familie ihrerseits Vergeltung übt. Zwischen der Pflicht, die ihm die Tradition auferlegt, und dem Widerstand dagegen, den sein jüngerer Bruder Pacu in ihm weckt, steht Tonho an einem Wendepunkt. Da zieht ein kleiner Wanderzirkus durch das weite, karge Land, in dem die Familie lebt, und bringt eine Möglichkeit ins Spiel, die es vorher nicht gab. Wie sich Tonho entscheidet, bleibt hier unausgesprochen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2001 unter der Regie von Walter Salles. In den Hauptrollen sind Rodrigo Santoro, José Dumont, Rita Assemany und Luiz Carlos Vasconcelos zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Drama, Thriller und Liebesfilm deutet an, dass es hier nicht allein um die Mechanik einer Rachetat geht, sondern um die emotionale Zerreißprobe, die sie auslöst. Die Ansiedlung in den brasilianischen Badlands des Jahres 1910 gibt der Geschichte einen archaischen, fast mythischen Rahmen, in dem familiäre Pflicht und persönliches Begehren aufeinandertreffen. Dass ein Zirkus als Gegenwelt in die Erzählung eingeführt wird, setzt der starren Ordnung der Blutfehde ein bewegliches, offenes Element entgegen. Die Konstellation zweier Brüder, von denen einer die Tradition infrage stellt, verleiht der Handlung eine Spannung zwischen Generationen und Weltbildern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in die frühen 2000er Jahre des internationalen Arthouse-Kinos einordnet. Innerhalb der Verbindung von Drama, Thriller und Liebesfilm nimmt er eine Position ein, die eher auf innere Konflikte als auf äußere Spannung setzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Rodrigo Santoro als Tonho
- José Dumont als Pai
- Rita Assemany als Mãe
- Luiz Carlos Vasconcelos als Salustiano
- Ravi Ramos Lacerda als Pacu
- Flavia Marco Antonio als Clara
- Everaldo Pontes als Velho Cego
- Caio Junqueira als Inácio
- Wagner Moura als Matheus
- Othon Bastos als Mr. Lourenço
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Verfügbarkeit
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