Hui Buh, das Schlossgespenst (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sebastian Niemann |
|---|---|
| Genre | Animation, Fantasy, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-07-20 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit über 500 Jahren treibt Hui Buh sein Unwesen auf Schloss Burgeck und versteht sein Spuken als angestammtes Recht. Als König Julius der 111. das Gemäuer für einen Heiratsantrag an die von ihm angebetete Gräfin Leonora zu Etepetete nutzen will, sieht das Gespenst seine Ruhe bedroht und setzt alles daran, den unwillkommenen Gast zu vertreiben. Der Plan geht gründlich schief: Bei den Verjagungsversuchen verbrennt ausgerechnet Hui Buhs Spuklizenz, ohne die er sein Handwerk nicht mehr ausüben darf. Aus dem vermeintlichen Widersacher Julius wird überraschend ein Verbündeter, der dem Gespenst hilft, seine verlorene Erlaubnis zurückzuerlangen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Sebastian Niemann. Zu den Stimmen und Darstellern gehören Michael Herbig, Christoph Maria Herbst, Heike Makatsch und Ellenie Salvo González. Die Altersfreigabe liegt bei 0, der Film ist damit ohne Einschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Animation, Fantasy, Abenteuer und Komödie zeigt, dass hier eine kindgerechte Geschichte im Vordergrund steht, die auf Situationskomik und ein märchenhaftes Setting setzt statt auf düstere Spannung. Die Anlage der Handlung folgt einem klassischen Muster: Ein vermeintlicher Störenfried entpuppt sich als eigentlicher Helfer, während das Gespenst selbst vom Bewahrer der alten Ordnung zum Getriebenen wird, der um seine Existenzberechtigung als Spukwesen kämpfen muss. Die jahrhundertealte Verwurzelung Hui Buhs im Schloss steht dabei im Kontrast zur vergleichsweise banalen Bürokratie einer "Spuklizenz", was der Geschichte ihren komödiantischen Grundton verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im Mittelfeld dessen, was Familienunterhaltung dieser Art gemeinhin erreicht. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich an dieser durchwachsenen, aber nicht negativen Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb der Kombination aus Fantasy und Komödie für ein junges Publikum reiht sich der Film als solide, aber nicht herausragende Produktion ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Herbig als Hui Buh
- Christoph Maria Herbst als Julius
- Heike Makatsch als Leonora Gräfin zu Etepetete
- Ellenie Salvo González als Konstanzia
- Hans Clarin als Kastellan
- Rick Kavanian als Charles
- Nick Brimble als Daalor / Adolar
- Martin Kurz als Tommy
- Wolfgang Völz als Major Servatius Sebaldus
- Christoph Hagen Dittmann als Dicker Geisterjäger
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