Human Traffic (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Justin Kerrigan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-06-04 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 600.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (414 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Wochenende steht an, und für Jip und seine Clique gibt es nur ein Ziel: losziehen, feiern, abheben. Clubs, Partys, Sex und Drogen bestimmen die kommenden Stunden. Knapp 48 Stunden bleiben der Gruppe, um Dampf abzulassen und durchzutanzen, bis der Rausch vorüber ist.
Danach wartet wieder der Alltag, der als langweilig empfunden wird und bis zum nächsten Partywochenende irgendwie überstanden werden muss. Die Geschichte folgt der Clique durch diese kurze Zeitspanne und macht daraus eine atemlose, witzige und ziemlich durchgeknallte Reise durch die englische Rave-Szene Ende der 90er.
Entstehungsgeschichte
Justin Kerrigan führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1999. Die Besetzung umfasst John Simm, Shaun Parkes, Nicola Reynolds und Lorraine Pilkington, vier Namen, die zu einer Clique passen, in der mehrere Figuren gleichberechtigt nebeneinanderstehen.
Wer die Geschichte sehen möchte, muss volljährig sein: Freigegeben ist sie ab 18 Jahren. Bei einem Stoff, in dem Drogen und Sex offen zum Wochenende gehören, überrascht diese Einstufung nicht.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama sagt viel über den Blick des Films. Die Partynächte liefern Tempo und Witz, doch der Gegensatz zwischen Rausch und Alltag trägt eine ernstere Note in sich. Wenn das Wochenende als einzige Zeit erscheint, in der das Leben wirklich stattfindet, dann steckt darin auch eine Aussage über die Tage dazwischen.
Auffällig ist die klare zeitliche Begrenzung. Die Handlung spannt sich über rund zwei Tage und bekommt dadurch eine natürliche Dringlichkeit. Jede Stunde zählt, und das Ende des Rauschs ist von Beginn an absehbar.
Auch der Schauplatz ist deutlich umrissen: die englische Rave-Szene Ende der 90er. Der Film blickt also auf eine Jugendkultur seiner eigenen Zeit, nicht rückblickend aus großer Distanz. Das Erzählen aus der Gruppe heraus, mit einer ganzen Clique statt einer einzelnen Hauptfigur, verstärkt den Eindruck, mittendrin zu sein.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten fällt die Bewertung ordentlich aus, leicht über dem Mittelfeld. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, eine überschaubare, aber nicht mehr ganz kleine Basis.
Seit dem Erscheinen sind 27 Jahre vergangen. Der Film bewahrt damit auch ein Stück Zeitkolorit, denn die Szene, die er zeigt, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gegenwart. Innerhalb der Komödie steht er für eine Spielart, die das Nachtleben nicht bloß als Kulisse nutzt, sondern zum eigentlichen Thema macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Simm als Jip
- Shaun Parkes als Koop
- Nicola Reynolds als Nina
- Lorraine Pilkington als Lulu
- Danny Dyer als Moff
- Dean Davies als Lee
- Andrew Lincoln als Felix
- Terence Beesley als Moff's Father
- Jo Brand als Reality (voice)
- Richard Coyle als Andy
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