Ich glaub' mich tritt ein Pferd (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Landis |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-07-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 141.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (1.729 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Faber College, 1962. Zwei Studienanfänger schließen sich der Verbindung Delta Tau Chi an — dem chaotischsten Haus auf dem Campus.
Das bringt sie in Konflikt mit Dean Wormer und mit der elitären Verbindung Omega Theta Pi. Als die Deltas exmatrikuliert werden, planen sie ihre Antwort für den Homecoming-Umzug.
Entstehungsgeschichte
Regie führte John Landis. Das Drehbuch schrieben Harold Ramis, Douglas Kenney und Chris Miller; Grundlage waren Geschichten aus dem National Lampoon sowie eigene Erfahrungen der Autoren in Studentenverbindungen.
John Belushi spielt John „Bluto" Blutarsky, Tim Matheson den Eric „Otter" Stratton, Thomas Hulce den Lawrence „Pinto" Kroger, Peter Riegert den Donald „Boon" Schoenstein, Stephen Furst den Kent „Flounder" Dorfman und Bruce McGill den Daniel Simpson „D-Day" Day. John Vernon spielt Dean Vernon Wormer, Verna Bloom die Marion Wormer, Donald Sutherland den Professor Dave Jennings und Karen Allen die Katy.
Produziert wurde der Film von Matty Simmons und Ivan Reitman für Universal Pictures. Die Kamera führte Charles Correll, die Musik stammt von Elmer Bernstein; der Soundtrack verbindet Rock, Rhythm & Blues und klassische Stücke, darunter Brahms' „Akademische Festouvertüre".
Gedreht wurde von Oktober bis Dezember 1977, hauptsächlich an der University of Oregon in Eugene; die Umzugsszene entstand in Cottage Grove, die Clubszene im Dexter Lake Club. Das Budget betrug drei Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Drei Millionen Dollar Herstellungskosten sind die Zahl, an der sich alles Weitere bemisst. Der Film wurde mit einem Etat gedreht, der selbst 1977 klein war — und spielte davon das Siebenundvierzigfache ein.
Die Herkunft des Stoffs erklärt seinen Ton. Die Autoren schrieben aus eigenen Erfahrungen in Verbindungen; der Film ist keine Erfindung über ein Milieu, sondern eine Übertreibung von innen heraus.
Bemerkenswert ist die Musik. Elmer Bernstein, der aus dem großen Hollywoodkino kam, schrieb die Filmmusik zu einer Komödie über Studentenverbindungen — und stellt Brahms neben Rock und Rhythm & Blues. Diese Ernsthaftigkeit im Umgang mit einem unernsten Stoff gehört zur Bauweise des Films.
Einordnung & Wirkung
Bei drei Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 141,6 Millionen ein, davon 70,8 Millionen Verleiheinnahmen in den USA und Kanada.
Roger Ebert vergab vier von vier Sternen und nannte den Film anarchisch, chaotisch und voller Energie. Das Time-Magazin zählte ihn zu den besten Filmen des Jahres 1978. Rotten Tomatoes weist 89 Prozent positive Bewertungen aus.
Die Nachwirkung ist erheblich. Der Film gab einer ganzen Reihe von Komödien die Richtung vor, darunter „Porky's" und „American Pie". 2001 wurde er ins National Film Registry aufgenommen. Die University of Oregon verweist bis heute auf seine Bedeutung für den Campus.
Damit steht der Film an einem Wendepunkt. Er machte aus dem Studentenmilieu ein eigenes Komödiengenre — und legte zugleich dessen Muster fest, an denen sich Nachfolger jahrzehntelang abarbeiteten.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Belushi als John 'Bluto' Blutarski
- Karen Allen als Katy
- Tom Hulce als Larry 'Pinto' Kroger
- Stephen Furst als Kent 'Flounder' Dorfman
- Mark Metcalf als Doug Neidermeyer
- Mary Louise Weller als Mandy Pepperidge
- Martha Smith als Barbara Sue 'Babs' Jansen
- John Vernon als Dean Vernon Wormer
- James Daughton als Greg Marmalard
- Kevin Bacon als Chip Diller
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