Il permesso: 48 ore fuori (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudio Amendola |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller, Action |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-30 |
| Einspielergebnis | 882.204 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (141 Stimmen) |
Worum es geht
Vier Häftlinge erhalten 48 Stunden Ausgang, eine kurze Unterbrechung ihres Gefängnisalltags. Luigi, Donato, Rossana und Angelo stammen aus unterschiedlichen Lebenswelten, verbindet sie aber die Erfahrung, wie sie hinter Gitter gerieten. Die kurze Freiheit konfrontiert jeden von ihnen mit dem, was draußen auf sie wartet: ein Vater sucht die Nähe zu seinem Sohn, eine Liebe soll gerettet oder wiederentdeckt werden, Freundschaften werden geprüft. Immer wieder steht die Versuchung im Raum, die Rückkehr in die Haft zu verweigern und unterzutauchen. Zugleich geht es den vieren um etwas, das schwerer zu greifen ist als Freiheit oder Flucht: um eine persönliche Würde, die sie im Gefängnisalltag verloren haben oder nie besaßen. Die Geschichte verfolgt die vier Wege parallel, ohne sie zu einer einzigen Handlung zu verschmelzen, und lässt offen, wie die 48 Stunden für jeden von ihnen enden.
Entstehungsgeschichte
„Il permesso: 48 ore fuori“, international als „The Furlough“ bekannt, entstand 2017 unter der Regie von Claudio Amendola, der auch selbst vor der Kamera steht. An seiner Seite spielen Luca Argentero, Giacomo Ferrara und Valentina Bellè die vier Häftlinge, deren Freigang im Mittelpunkt steht.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi, Thriller und Action deutet an, dass der Film seine vier Figuren nicht allein psychologisch auslotet, sondern ihre Vergangenheit als Straftäter auch in Momenten von Spannung und Gefahr spürbar macht. Die Erzählung setzt bewusst auf vier gleichwertige Perspektiven statt auf eine zentrale Hauptfigur, mit drei Männern und einer Frau, die unterschiedliche Alters- und Lebenshintergründe mitbringen. Dass der Text die Aufrichtigkeit der positiven Gefühle jeder Figur betont, verrät eine Anlage, die auf Ambivalenz setzt: Menschen mit krimineller Vergangenheit werden nicht auf ihre Tat reduziert, sondern über ihre Bindungen und Sehnsüchte gezeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile acht Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Bewertungsbasis Grundlegendes verändert hätte. Innerhalb des Genregemischs aus Drama, Krimi, Thriller und Action reiht sich der Titel in eine Riege von Milieustudien ein, die persönliche Schicksale mit den Mitteln des Spannungskinos verbinden.
Bilder


Besetzung & Stab
- Luca Argentero als Donato
- Claudio Amendola als Luigi
- Giacomo Ferrara als Angelo
- Valentina Bellè als Rossana
- Antonino Iuorio als Sasà
- Valentina Sperlì als Charlotte
- Ivan Franěk als Goran
- Alessandra Roca als Rita
- Simone Liberati als Michele
- Massimo De Santis als Gaetano
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Verfügbarkeit
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