Imaginary Heroes (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dan Harris |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein einschneidendes Ereignis erschüttert die Familie Travis bis ins Mark. Sohn Tim erlebt seinen Alltag von diesem Moment an wie einen fortwährenden Alptraum. Vater Ben zieht sich zurück und begegnet seiner eigenen Familie zunehmend wie Fremden, während Mutter Sandy ihre Verzweiflung hinter scharfem Sarkasmus versteckt und sich mit Joints betäubt. Sie trägt zudem ein Geheimnis mit sich, das die gesamte Familie zu gefährden droht. Zwischen Schmerz, bitterem Humor und schmerzhaften Momenten der Selbsterkenntnis versuchen die Travis' langsam, sich gegenseitig mit ihren Schwächen anzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Imaginary Heroes“ entstand 2004 unter der Regie von Dan Harris und ist ab 12 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Sigourney Weaver, Emile Hirsch, Jeff Daniels und Michelle Williams zu sehen, die die Mitglieder der Familie Travis sowie ihr näheres Umfeld verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Komödie und Drama zugleich verweist auf eine Erzählweise, die schweres familiäres Leid nicht ausschließlich ernst und getragen verhandelt, sondern immer wieder komische und bittere Töne zulässt. Diese Kombination passt zu einem Stoff, der von Verdrängung, Sarkasmus und stummen Verletzungen erzählt: Humor erscheint hier weniger als Erleichterung denn als Schutzmechanismus der Figuren. Die Besetzung mit vier tragenden Rollen deutet darauf hin, dass die Geschichte als Ensemblestück angelegt ist, in dem jedes Familienmitglied eine eigene Art des Umgangs mit dem Verlust entwickelt, statt eine einzelne Hauptfigur in den Mittelpunkt zu stellen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breites Meinungsbild ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel im Rückblick eher als leisen Vertreter des Familiendramas mit komödiantischen Einsprengseln erscheinen lässt denn als vielbeachteten Genrebeitrag. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama reiht er sich in eine Tradition von Filmen ein, die familiäre Krisen mit einer gewissen Distanz und trockenem Witz betrachten, ohne den Ernst der Situation zu verleugnen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Sigourney Weaver als Sandy Travis
- Emile Hirsch als Tim Travis
- Jeff Daniels als Ben Travis
- Michelle Williams als Penny Travis
- Kip Pardue als Matt Travis
- Deirdre O'Connell als Marge Dwyer
- Ryan Donowho als Kyle Dwyer
- Suzanne Santo als Steph Connors
- Jay Paulson als Vern
- Luke Robertson als Jack Johnson
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Verfügbarkeit
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