Immer Ärger mit 40 (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Judd Apatow |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 88.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (2.400 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pete und Debbie erreichen beide das vierzigste Lebensjahr, und dieser Termin trifft sie mitten in einem Alltag, der ohnehin Arbeit genug macht: zwei Töchter, die achtjährige Charlotte und die dreizehnjährige Sadie, eine eingespielte und zugleich strapazierte Ehe und das Älterwerden, das sich nicht verhandeln lässt. Die beiden begegnen dem mit Mitteln, die selten maßvoll ausfallen – exzessiver Sport, beim Arzt gefälschte Geburtsdaten, körperliche Auseinandersetzungen mit zickigen Müttern auf dem Schulhof. Pete wird nebenbei klar, dass er in einem vollkommen weiblichen Haushalt lebt. Während er sein Plattenlabel über Wasser zu halten versucht, stehen die beiden vor der Aufgabe, einander zu vergeben und zu vergessen und den Rest ihres Lebens zu genießen, bevor sie sich gegenseitig umbringen.
Entstehungsgeschichte
Judd Apatow verantwortet die Regie dieser 2012 erschienenen Arbeit. Paul Rudd und Leslie Mann tragen als Ehepaar den größten Teil der Erzählung, John Lithgow und Megan Fox ergänzen das Ensemble. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reine Komödie angelegt, und daran ändert sich auch in den unangenehmen Passagen nichts: Der Stoff besteht aus Ehe, Kindern, Geld und Körper, also aus Material, das ohne Zuspitzung schnell zur Bestandsaufnahme würde. Die Erzählung hat entsprechend keine äußere Bedrohung, sondern eine Frist – den runden Geburtstag –, an der sich alles Übrige aufreiht. Auffällig ist, wie wenig Auflösung angelegt ist: Vergeben und Vergessen sind Vorsätze, keine Ereignisse, und die Pointe über das gegenseitige Umbringen hält den Ton bewusst in der Schwebe zwischen Zuneigung und Erschöpfung.
Einordnung & Wirkung
Bei mehreren tausend Stimmen kommt der Film auf 5,9 von 10. Das ist ein zurückhaltendes Ergebnis, das sich mit einem Stoff verträgt, dessen Nähe zum eigenen Alltag nicht jedem Publikum als Unterhaltung erscheint. 14 Jahre nach dem Erscheinen steht er im Genre für die Sorte Komödie, die ihre Figuren länger im Unbehagen lässt, als es die Form verlangt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Rudd als Pete
- Leslie Mann als Debbie
- John Lithgow als Oliver
- Megan Fox als Desi
- Maude Apatow als Sadie
- Iris Apatow als Charlotte
- Chris O'Dowd als Ronnie
- Jason Segel als Jason
- Melissa McCarthy als Catherine
- Graham Parker als Graham Parker
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Verfügbarkeit
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