Intermission (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Crowley |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-08-29 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.856.298 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (180 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Dublins proletarischen Vierteln der frühen 2000er Jahre kreuzen sich elf Geschichten: Liebesbeziehungen, die zerbrechen oder neu entstehen, Momente sozialer Wut, kleine kriminelle Eskapaden und ein Polizist, der sich lieber in Lebensphilosophie ergeht als in klassischer Ermittlungsarbeit. Die einzelnen Handlungsfäden laufen parallel und berühren sich immer wieder, ohne dass eine einzelne Figur die Geschichte trägt. Es ist ein Geflecht aus Alltagsszenen, in dem private Krisen und gesellschaftliche Spannungen ineinandergreifen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte John Crowley bei diesem 2003 entstandenen Film, seinem ersten mit der Kamera nach einer Herkunft aus dem Theater. Die Besetzung versammelt Colin Farrell, Colm Meaney, Kelly Macdonald und Cillian Murphy.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Drama passt zur Anlage der Geschichte als Erzählung mit vielen Handlungssträngen: Ein einzelnes Genre könnte das Nebeneinander von Situationskomik, sozialer Beobachtung und kriminellen Verstrickungen kaum tragen. Dass elf Geschichten parallel geführt werden, verlangt eine episodische Struktur, in der Ton und Stimmung von Szene zu Szene wechseln dürfen – mal komisch, mal ironisch, mal unversöhnlich. Die Ansiedlung in einem proletarischen Milieu und der Verzicht auf eine zentrale Heldenfigur deuten auf ein Interesse an einem kollektiven Porträt statt an einer einzelnen Heldenreise. Der philosophierende Polizist als wiederkehrende Figur setzt dabei einen Kontrapunkt zur Alltagshärte der anderen Erzählstränge und bringt einen reflektierenden, fast erzählerischen Blick von außen in das Geschehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Ensemble-Erzählungen aus diesem Milieu für sich verbuchen können – kein Ausreißer nach oben oder unten. Mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Entstehung liest sich das Werk als ein Zeitdokument eines bestimmten Dubliner Alltags zu Beginn der 2000er Jahre. Innerhalb der Kombination aus Komödie, Krimi und Drama steht er für einen Ansatz, der auf mehrere gleichrangige Geschichten statt auf eine einzige zentrale Handlung setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Colin Farrell als Lehiff
- Colm Meaney als Jerry Lynch
- Kelly Macdonald als Deirdre
- Cillian Murphy als John
- Brían F. O'Byrne als Mick
- Shirley Henderson als Sally
- David Wilmot als Oscar
- Michael McElhatton als Sam
- Deirdre O'Kane als Noeleen
- Ger Ryan als Maura
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Verfügbarkeit
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