Invasion (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Hirschbiegel |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-08-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 80.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 40.170.558 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.815 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Space Shuttle stürzt ab und verteilt außerirdische Organismen über die Vereinigten Staaten. Wer im Schlaf befallen wird, verliert seine Gefühlsregungen.
Die Psychiaterin Carol Bennell und der Arzt Ben Driscoll versuchen, die Ausbreitung zu stoppen — in einer Welt, in der zugleich überall Konflikte friedlich beigelegt werden.
Entstehungsgeschichte
Es ist die vierte Verfilmung von Jack Finneys Roman „Die Körperfresser kommen"; Fassungen gab es zuvor 1956, 1978 und 1993.
Regie führte Oliver Hirschbiegel; James McTeigue wirkte ungenannt mit. Das Drehbuch schrieb David Kajganich, die Wachowskis trugen ungenannt bei.
Nicole Kidman spielt Carol Bennell, Daniel Craig den Ben Driscoll, Jeremy Northam den Tucker Kaufman, Jackson Bond den Oliver und Jeffrey Wright den Dr. Stephen Galeano.
Produziert wurde der Film von Joel Silver. Die Kamera führte Rainer Klausmann, den Schnitt besorgten Hans Funck und Joel Negron, die Musik stammt von John Ottman.
Gedreht wurde zwischen September 2005 und Januar 2007 in Baltimore, in Los Angeles und in Washington D.C. Die Produktionskosten lagen bei etwa 80 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Drehzeitraum erzählt die Produktionsgeschichte mit. Zwischen erstem und letztem Drehtag liegen knapp anderthalb Jahre; ein zweiter Regisseur und zwei weitere Autoren arbeiteten mit, ohne genannt zu werden. Das sind die Spuren einer Produktion, die im Verlauf umgebaut wurde.
Inhaltlich steckt die Pointe dieser Fassung in einem Detail der Handlung. Während sich die Befallenen ausbreiten, hören weltweit die Konflikte auf. Der Film stellt damit die Frage, was ein befriedeter Zustand wert ist, wenn niemand mehr etwas empfindet — die Bedrohung ist nicht Gewalt, sondern Gleichmut.
Mit Oliver Hirschbiegel auf dem Regiestuhl und Rainer Klausmann an der Kamera lagen bei dieser amerikanischen Großproduktion Regie und Bildgestaltung in deutschsprachiger Hand.
Einordnung & Wirkung
Bei etwa 80 Millionen Dollar Produktionskosten spielte der Film in den USA rund 15 Millionen ein — ein deutlicher Misserfolg.
Die Kritik urteilte ablehnend. Rotten Tomatoes weist 20 Prozent aus, Metacritic 45 von 100. James Berardinelli nannte den Film einen filmischen Blindgänger, der nicht wisse, was er sein wolle.
Berardinellis Einwand trifft dabei genau die Stelle, an der die Produktionsgeschichte sichtbar wird: Ein Film, an dem zwei Regisseure und mehrere Autorengruppen gearbeitet haben, ohne dass alle genannt werden, hat sein Ziel selten von Anfang an gekannt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicole Kidman als Carol Bennell
- Daniel Craig als Ben Driscoll
- Jackson Bond als Oliver
- Jeremy Northam als Tucker Kaufman
- Jeffrey Wright als Dr. Stephen Galeano
- Veronica Cartwright als Wendy Lenk
- Josef Sommer als Dr. Henryk Belicec
- Celia Weston als Ludmilla Belicec
- Malin Akerman als Autumn
- Roger Rees als Yorish
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Verfügbarkeit
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