It's All Gone Pete Tong (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Dowse |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Musik |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 120.620 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (217 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankie Wilde gehört auf Ibiza zu den bekanntesten Namen der Clubszene. Elf Jahre lang lebt er ein Dasein zwischen Bühne, Beats und Exzess, umschwärmt von Kollegen und Touristen. Doch mit Ende 30 macht sich ein Hörverlust bemerkbar, der sein Leben aus der Bahn wirft. Seine Frau verlässt ihn, sein Label zieht sich zurück, und Frankie zieht sich in sein Haus zurück, wo er mit Drogen gegen den Verlust seines Gehörs ankämpft. Nach einem Suizidversuch begegnet er Penelope, die ebenfalls taub ist, und verliebt sich in sie. Ob ihm daraus die Kraft für ein Comeback als erster tauber DJ der Welt erwächst, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Michael Dowse. In den Hauptrollen sind Paul Kaye als Frankie Wilde sowie Kate Magowan, Neil Maskell und Beatriz Batarda zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Komödie und Musikfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Der Absturz eines gefeierten DJs wird nicht als reines Elendsdrama erzählt, sondern mit komödiantischen Zwischentönen versehen, die den Ton immer wieder brechen. Dass der Stoff als nach einer wahren Begebenheit gekennzeichnet ist, verstärkt den Eindruck eines Porträts, das sich nicht nur für den Absturz, sondern auch für den Weg zurück interessiert. Die Besetzung mit Paul Kaye in der Hauptrolle und einem vergleichsweise kleinen Ensemble konzentriert die Erzählung stark auf die Innenperspektive einer Figur, die ihre eigene Identität – das Gehör als Werkzeug ihres Berufs – verliert und neu verhandeln muss. Die Musikszene liefert dabei nicht nur Kulisse, sondern wird zum eigentlichen Konfliktfeld.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 von 10 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich Dramen über Sucht und Krankheit im Musikmilieu mehrfach wiederholt haben, doch die Kombination aus Clubkultur, Hörverlust und persönlichem Neuanfang bleibt ein eigenständiger Zugriff auf das Thema. Als Nischentitel mit klarer Genremischung dürfte der Film vor allem Zuschauer ansprechen, die sich für die Schnittstelle von Musik- und Charakterdrama interessieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Kaye als Frankie Wilde
- Kate Magowan als Sonja
- Neil Maskell als Jack Stoddart
- Beatriz Batarda als Penelope
- Pete Tong als Himself
- Mike Wilmot als Max
- Tim Plester als Brent
- Paul Spence als Alfonse
- Steve Oram als Blinky
- Carl Cox als Himself
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Verfügbarkeit
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