Jarhead - Willkommen im Dreck (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Mendes |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 72.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 97.076.152 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (3.268 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irak 1991: Die US-Marines wühlen sich durch den heißen Wüstensand, immer dem Feind entgegen. Mittendrin Sergeant Sykes, Anführer eines Marine-Platoons, und dessen Scharfschütze Swoof, soeben aus dem Ausbildungscamp entlassen. Bewaffnet mit einem Präzisionsgewehr und behängt mit einem Fünfzig-Kilo-Rucksack, ziehen sie ins Ungewisse.
Schutzlos der erbarmungslosen Hitze und den irakischen Soldaten ausgeliefert, können sie ihre Tage nur mit schwarzem Humor und einer deftigen Prise Sarkasmus ertragen. Sie kämpfen in einem Land, das sie nicht kennen, gegen einen Feind, den sie nicht sehen, in einem Krieg, den sie nicht verstehen. Was der nächste Tag bringt, weiß keiner von ihnen.
Entstehungsgeschichte
Sam Mendes übernahm die Regie, das Erscheinungsjahr ist 2005. Jake Gyllenhaal, Jamie Foxx, Peter Sarsgaard und Scott MacDonald bilden die Besetzung – eine Aufstellung, die den Blick auf die Mannschaftsebene richtet und nicht auf die Führung. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm sind hier so gewichtet, dass das Drama die Führung übernimmt. Der Gegner bleibt unsichtbar, der Auftrag unverstanden; daraus ergibt sich eine Erzählform, die weniger von Gefechten lebt als von Warten, Hitze und Erschöpfung. Der schwarze Humor, den der Text als Überlebensmittel beschreibt, ist dabei kein Beiwerk, sondern das eigentliche Verständigungsmittel der Truppe. Auch die Ausrüstungsdetails – Präzisionsgewehr, Fünfzig-Kilo-Rucksack – deuten auf eine Erzählung, die das Soldatenleben über sein Gewicht und seine Routinen fasst statt über Heldentaten.
Einordnung & Wirkung
6,7 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ergeben ein solides Urteil oberhalb der Mitte, das zu einem Film passt, der die Erwartung an Kriegsspannung bewusst unterläuft. 21 Jahre nach 2005 haben sich diese Stimmen über zwei Jahrzehnte angesammelt. Im Genre steht der Film für die desillusionierte Variante, in der die Anstrengung des Dienstes und nicht der Kampf den Gegenstand bildet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jake Gyllenhaal als Anthony Swofford
- Jamie Foxx als Staff Sgt. Sykes
- Peter Sarsgaard als Alan Troy
- Scott MacDonald als D.I. Fitch
- Chris Cooper als Lt. Col. Kazinski
- Laz Alonso als Ramon Escobar
- Lucas Black als Kruger
- Brian Geraghty als Fergus O'Donnell
- Damion Poitier als Poitier
- Jocko Sims als Julius
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Verfügbarkeit
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