Jean Florette (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claude Berri |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-08-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.940.939 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (625 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem französischen Dorf richten ein alter Mann und sein einziger verbliebener Verwandter den Blick begehrlich auf ein angrenzendes, leerstehendes Grundstück. Sie brauchen dessen Quellwasser, um ihre Blumen zu ziehen, und sind bestürzt, als sie erfahren, dass der Erbe des Grundstücks einziehen wird. Also verschließen sie die Quelle und sehen zu, wie der neue Nachbar versucht, seine Pflanzen den heißen Sommer über aus weit entfernten Brunnen zu wässern. Dass diese verzweifelten Anstrengungen seine Gesundheit ruinieren und seiner Frau und seiner Tochter das Herz brechen, nehmen die beiden wahr. Sie denken dennoch nur an das eine: an das Wasser.
Entstehungsgeschichte
Claude Berri führte Regie, das Erscheinungsjahr des Dramas ist 1986. Yves Montand, Gérard Depardieu, Daniel Auteuil und Elisabeth Depardieu bilden die Besetzung. Für Zuschauer ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Stoff lässt sich präzise zusammenfassen: Frankreich und die Provence als Schauplatz, eine Quelle als Streitgegenstand, Machtkampf und Gier als Antrieb, dazu eine literarische Vorlage. Aus dieser Kombination folgt eine Erzählform, die keinen Zufall braucht: Der Konflikt entsteht aus Landbesitz, Wasser und Wissen, das die einen haben und der andere nicht. Weil das Publikum von Anfang an mehr weiß als der Neuankömmling, verschiebt sich die Spannung von der Frage, was geschieht, zu der Frage, wie lange es dauert. Der Film ist ein reines Drama, und tatsächlich verzichtet die Anlage auf jede Entlastung; selbst die Natur, sonst Trost, steht hier auf der Seite der Stärkeren.
Einordnung & Wirkung
7,7 von 10 sind ein starker Wert, getragen allerdings von nur wenigen hundert Stimmen, was ein interessiertes Publikum nahelegt. 40 Jahre nach dem Erscheinen hat der Film an Deutlichkeit nichts eingebüßt, denn der Stoff kommt ohne zeitgebundene Technik oder Mode aus. Im ländlichen Drama steht er für die strenge Variante, in der Habgier ohne Erklärungen und ohne Milderung gezeigt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yves Montand als César Soubeyran, aka 'le Papet'
- Gérard Depardieu als Jean Cadoret, hunchback, son of Florette
- Daniel Auteuil als Ugolin Soubeyran, nephew of Papet
- Elisabeth Depardieu als Aimée Cadoret, wife of Jean
- Margarita Lozano als Baptistine, Piedmontese of the cave
- Ernestine Mazurowna als Manon Cadoret, daughter of Jean & Aimée
- Armand Meffre als Philoxène, mayor
- André Dupon als Pamphile, joiner
- Pierre Nougaro als Casimir
- Jean Maurel als Anglade, believer
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Verfügbarkeit
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