Jean-Philippe (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurent Tuel |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-04-05 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (328 Stimmen) |
Worum es geht
Fabrice führt ein unauffälliges Leben als mittlerer Angestellter, doch eine Leidenschaft bestimmt seinen Alltag: Er verehrt Johnny Hallyday wie kaum ein anderer. Eines Morgens wacht er in einer veränderten Wirklichkeit auf. In dieser Parallelwelt hat es den Sänger nie gegeben.
Verloren und wie verwaist macht er sich auf die Suche nach Jean-Philippe Smet, um herauszufinden, was in dieser anderen Dimension aus ihm geworden ist. Als er ihn schließlich aufspürt, trifft er auf den Betreiber einer Bowlingbahn, einen gewöhnlichen Mann, der nie ein Star wurde. Fabrice fasst einen einzigen Entschluss: Er will sein Idol wiederauferstehen lassen und den „Johnny“ wecken, der in Jean-Philippe schlummert. Die beiden haben 40 Jahre „Johnny“ aufzuholen, und aus dem aussichtslosen Vorhaben entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft.
Entstehungsgeschichte
Laurent Tuel inszenierte die Komödie, die 2006 erschien. Vor der Kamera stehen Fabrice Luchini, Johnny Hallyday, Guilaine Londez und Antoine Duléry. Bemerkenswert ist schon diese Zusammensetzung: Ein Film, der sich eine Welt ohne Johnny Hallyday ausmalt, führt den Sänger selbst in seiner Besetzung.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Musikfilm liegt bei diesem Stoff nahe. Die Handlung dreht sich um einen Sänger und seine Wirkung, also darum, was ein Star für seine Anhänger bedeutet und was ohne ihn fehlen würde. Das Gedankenspiel einer Parallelwelt dient dabei weniger als fantastisches Element denn als Versuchsanordnung: Was bleibt von einer Berühmtheit, wenn man ihr die Laufbahn nimmt?
Aus dieser Frage bezieht die Geschichte ihren Witz. Ein Fan, der sein Idol besser kennt als dieses sich selbst, wird zum Lehrmeister des Mannes, den er verehrt. Im Kern geht es dabei um die Freundschaft zweier Männer, die sich ohne diesen merkwürdigen Umweg nie begegnet wären.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 Punkten liegt das Publikumsurteil im mittleren Bereich. Getragen wird die Wertung von einigen hundert Stimmen.
Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film wie eine Momentaufnahme dessen, welchen Stellenwert ein einzelner Sänger für ein Publikum haben kann. Seine Stellung im Genre ist die einer Musikkomödie mit fantastischem Ausgangspunkt, die das Verhältnis zwischen Fan und Idol humorvoll auf die Probe stellt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Fabrice Luchini als Fabrice / Self
- Johnny Hallyday als Jean-Philippe Smet / Self
- Guilaine Londez als Babette
- Antoine Duléry als Chris Summer / Christian Saumon
- Élodie Bollée als Laura / Marion
- Olivier Gueritée als Laurent
- Jackie Berroyer als Marion's physics teacher
- Caroline Cellier als Caroline
- Barbara Schulz als Gabrielle
- Benoît Poelvoorde als Bernard Frédéric, double of Claude François
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Verfügbarkeit
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