K-19 - Showdown in der Tiefe (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kathryn Bigelow |
|---|---|
| Genre | Historie, Thriller, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-07-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 100.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 65.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.232 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf Geheiß des Kreml übernimmt der russische Vorzeige-Kapitän Alexei Vostrikov das Kommando über das neue Atom-U-Boot K-19 und löst damit Mikhail Polenin ab, der das Schiff bis dahin führte. Kurz darauf muss die Mannschaft auslaufen — schlecht geschult, mit einem Boot, das nicht ausgereift ist. Schon auf der Jungfernfahrt tritt der Fall ein, mit dem niemand gerechnet hat: Der Reaktorkern beginnt sich langsam aufzuheizen. Erreicht er 1000 Grad, ist ein atomarer Störfall unvermeidlich, und dann stünde weit mehr auf dem Spiel als die Besatzung. Von diesem Punkt an läuft die Zeit gegen alle an Bord, und die Frage, wer das Kommando führt, wird von einer Frage der Hierarchie zu einer Frage des Überlebens.
Entstehungsgeschichte
Kathryn Bigelow inszenierte den 2002 erschienenen Film. Besetzt sind Harrison Ford, Liam Neeson, Peter Sarsgaard und Joss Ackland. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren. Der Stoff beruht zudem auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Fünf Genres kommen zusammen — Drama, Historie, Thriller, Mystery und Kriegsfilm —, was ungewöhnlich breit ist und darauf hindeutet, dass mehrere Register nebeneinanderstehen. Der Schauplatz gibt die Form vor: Ein U-Boot ist ein geschlossener Raum, aus dem niemand aussteigt. Die Bedrohung kommt nicht von außen, sondern aus dem Inneren des eigenen Schiffs, und sie ist unsichtbar. Daraus entsteht eine Spannung, die weniger von Handlung als von Warten und Messwerten getragen wird. Der Gegensatz zwischen zwei Kommandanten verdoppelt das: Die Mannschaft steht zwischen zwei Autoritäten, während die eigentliche Gefahr keine Rücksicht auf Befehlsketten nimmt. Dass reale Vorgänge zugrunde liegen, bindet die Erzählung an eine Zurückhaltung, die spekulative Auflösungen ausschließt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 bei mehreren tausend Stimmen fällt die Einschätzung mittelgut aus. Vierundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Stoff wie ein Rückblick auf eine Zeit, in der technisches Versagen unmittelbar politische Folgen haben konnte. Im Kriegsfilm gehört der Titel zu den Vertretern ohne Schlachtfeld: Es wird nicht gekämpft, sondern ausgehalten. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt an, dass die Belastung eher aus der Situation als aus drastischen Bildern erwächst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harrison Ford als Alexei Vostrikov
- Liam Neeson als Mikhail Polenin
- Peter Sarsgaard als Vadim Radtchinko
- Joss Ackland als Marshal Zelentsov
- John Shrapnel als Admiral Bratyeev
- Donald Sumpter als Dr. Savran
- Tim Woodward als Partonov
- Steve Nicolson als Demichev
- George Anton als Konstantin
- James Francis Ginty als Anatoly
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Verfügbarkeit
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