Kate (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cedric Nicolas-Troyan |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.775 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kate ist Auftragsmörderin, ausgebildet von ihrem Mentor Varrick. Ein Einsatz in Osaka, bei dem sie einen Yakuza-Offizier tötet, setzt ihr zu.
Vor dem letzten Auftrag begegnet sie einem Mann namens Stephen, der ihr Polonium-204 ins Getränk mischt. Die Diagnose ist eindeutig: akute Strahlenvergiftung, ein Tag zu leben. Was danach folgt, ist eine Suche nach dem, der das veranlasst hat — und dabei begegnet sie Ani wieder, dem Mädchen aus jenem ersten Einsatz.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Cedric Nicolas-Troyan, das Drehbuch schrieb Umair Aleem. Netflix erwarb das Skript 2017; das Budget betrug 25 Millionen Dollar.
Mary Elizabeth Winstead spielt Kate, Woody Harrelson den Mentor und Führungsoffizier Varrick, Miku Martineau die Ani, Jun Kunimura den Yakuza-Boss Kijima, Tadanobu Asano den Renji, Michiel Huisman den Stephen und Miyavi den Nahkämpfer Jojima. Die Rockband Band-Maid tritt im Film auf und steuert zwei Stücke zum Soundtrack bei.
Die Kamera führte Lyle Vincent, die Musik stammt von Nathan Barr. Gedreht wurde vom 16. September bis zum 29. November 2019 in Thailand, in Tokio und in Los Angeles. Der Film erschien am 10. September 2021 bei Netflix.
Hinter den Kulissen
Die Vergiftung ist mehr als ein Auslöser — sie ist die Uhr des Films. Wer nur noch einen Tag hat, kann nicht planen, sich nicht erholen und nichts aufschieben. Die Hauptfigur wird dadurch von Anfang an zur Getriebenen, und jede Szene steht unter der Frage, wie viel Kraft ihr noch bleibt.
Damit verschiebt sich auch das Kräfteverhältnis. In einem Genre, in dem Auftragsmörder normalerweise überlegen sind, ist die Hauptfigur hier körperlich im Nachteil — nicht gegen einen Gegner, sondern gegen ihren eigenen Zustand.
Die zweite Achse ist Ani. Das Mädchen stammt aus dem Einsatz, der Kate belastet hat; die Begegnung mit ihr verbindet Schuld und Auftrag. Dass eine Auftragsmörderin ausgerechnet die Angehörige ihres Opfers beschützt, ist die eigentliche Konstruktion des Films.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 45 Prozent von 95 Kritiken als positiv aus. Der Konsens dort hält fest, Winstead leiste zuverlässig fesselnde Arbeit, der Film sei aber enttäuschend abgeleitet von zahlreichen anderen Filmen über Mörderinnen.
Richard Roeper verglich ihn mit einer Mischung aus „John Wick", „Die Hard" und „Kill Bill" und sprach von einem Grindhouse-Vergnügen. Brian Lowry kritisierte bei CNN die fehlende Originalität und eine trotz reichlicher Gewalt vorhersehbare Handlung.
Beide Urteile decken sich in einem Punkt: Sie trennen die Hauptdarstellerin vom Buch. Bei 25 Millionen Dollar Budget, Drehorten in drei Ländern und einem Start direkt bei Netflix ist das eine Bilanz, die für Plattformproduktionen dieser Jahre kennzeichnend ist — der Aufwand ist sichtbar, die Erzählung austauschbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mary Elizabeth Winstead als Kate
- Miku Martineau als Ani
- Woody Harrelson als Varrick
- Tadanobu Asano als Renji
- Jun Kunimura als Kijima
- MIYAVI als Jojima
- Michiel Huisman als Stephen
- Mari Yamamoto als Kanako
- Hirotaka Renge als Specialist
- Kazuya Tanabe als Shinzo
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Verfügbarkeit
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